Wanderheim und Jugendzentrum Fuchsfarm

NUR FÜR GESCHLOSSENE GRUPPEN

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

fuchsfarm.albverein.eu

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 920 m
Lage: Auf dem Raichberg bei Albstadt-Onstmettingen, Zollernalbkreis  
Karte-WH-Fuchsfarm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  499391 N  5349738
GPS Koordinaten:N 48.30083° E 008.99178°
Nächste Wanderheime: Haus der Volkskunst, 17 km
Roßberghaus, 25 km
Lochenhütte, 25 km
Wanderheim Nusplingen, 35 km
Rauher Stein, 40 km
Betreuer: Thomas Höschele, Greutäckerstr. 15,
71083 Herrenberg,
Tel: 0 70 32 / 95 98 168,
E-Mail:
Öffnungszeiten: Ganzjährig
Belegung unter der Woche nur bei Buchung von zwei Nächten
Bewirtschaftung: Die Gruppen müssen sich selbst verpflegen.
Die Küche ist großzügig eingerichtet.
Übernachtungen: 2 Gruppenräume mit 44 Betten,
3 Betreuerräume mit 14 Betten
außerdem steht ein großer Zeltplatz zur Verfügung.
Gasträume: 1 großer Gast- und Aufenthaltsraum, durch eine Faltwand teilbar
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 523 Tübingen – Reutlingen
TK 35: Blatt 24 Albstadt – Balingen

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Allgemeines

Die ehemalige Silberfuchsfarm wurde im Jahr 1964 vom Schwäbischen Albverein aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes erworben. Die Gebäude wurden in unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden zu einer Freizeitstätte um- und ausgebaut, die nun allen Erwartungen Jugendlicher gerecht wird. Zur Verfügung stehen zwei Lager und drei kleinere Schlafräume, mehrere Aufenthaltsräume sowie eine gut eingerichtete Selbstversorgerküche. Das Freigelände um den Gebäudekomplex des Wanderheimes umfasst 15 ha. Hinter dem Haus befindet sich eine große Spielwiese mit einer Grillstelle und zwei Tischtennisplatten. Wenige hundert Meter entfernt liegt das Wanderheim Nägelehaus und der Aussichtsturm auf der höchsten Kuppe des Raichberges. Der Berg und die umliegenden Fluren bieten mit Wiesen, Schafweiden Wacholderheiden, Wald, Hecken und einigen Äckern ein ungemein abwechslungsreiches und harmonisches Landschaftsbild. Zwischen Albstadt-Ebingen und Lautlingen befindet sich dass Badkap, ein Erlebnisbad mit Schwimmhalle, Becken im Freien und vielen Extras. In Onstmettingen ist das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum eine Attraktion . Auf das leidenschaftlich betriebene Hobby des Pfarrers Philipp-Matthäus-Hahn geht die feinmechanische Industrie im Gebiet der Zollernalb zurück.

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Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
Mit der Bahn von den Bahnhöfen an den Strecken Hechingen-Sigmaringen
(Zollern-Alb-Bahn, Strecke 768) und Tübingen-Aulendorf (Zollern-Alb-Bahn, Strecker 766):

  • Bahnhof Jungingen (768): Auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg zur Fuchsfarm, vorbei an der Burgstelle Hohenjungingen (im Volksmund auch „Affenschmalz“ genannt), hinauf auf den Himberg, vorbei am Heufeld und zum Fuß des Raichberges, 7 km
  • Bahnhof Bisingen/Hohenzollern (766) – auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck vorbei am Ebersberg hinauf zum Blasenberg (der Abstecher zu dessen höchster Stelle ist lohnend) – dann auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1 – hier gleichlaufend mit dem HW 3) zum Zollersteighof und zur Fuchsfarm, 8 km
  • Bahnhof Hechingen (766 und 768): Auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck zur Altstadt und zum Fuß des Zollernberges. Wer die Burg besuchen will, geht ab hier mit dem Zeichen blaue Raute bis zum Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3 mit grünem Baum). Am Sattel zwischen Zollern und Zeller Horn treffen beide Wege zusammen. Zum Zeller Horn, dann entweder direkt zur Fuchsfarm oder über Backofenfels und Hangenden Stein, 9 oder 10 km

 

Mit dem Bus:

  • Von der Haltestelle Stich (der schönste Zugang) – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1, hier zugleich auch HW 3) zum Heiligenkopf – Blasenberg – Zollersteighof – Fuchsfarm, 6 km
  • Von der Haltestelle Onstmettingen – auf dem Weg mit roter Raute zur Fuchsfarm, 3 km

 

Mit dem PKW und Reisebus:
Für PKW und Busse ist die Zufahrt zur Fuchsfarm immer möglich. Die Straße zum Nägelehaus wird auch im Winter geräumt.

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Wanderungen

  • Um eines der interessantesten Museen zu besuchen, sollte eine kleine Wanderung hinab nach Onstmettingen eingeplant werden: Das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum (Führung für Gruppen fast immer möglich, Anmeldung über 07435/910031) zeigt sehr anschaulich und eindrucksvoll – auch für Kinder – wie in Onstmettingen die Grundlagen für die feinmechanische Industrie geschaffen wurden. Abgang nach Onstmettingen am schönsten – vorbei am Nägelehaus, dann zum Gockeler – dann erst nach ca. 1 km auf einem Feldweg den roten-Raute-Weg verlassen und hinab nach Onstmettingen. Das Museum im „Kasten“ kennt dort jeder, außerdem ist das hohe, ehemalige Kirchengebäude leicht auszumachen. Der Rückweg kann über den Allenberg genommen werden, oder auch über Stich – Heiligenkopf – Blasenberg.
  • Einer der schönsten Spaziergänge am Albtrauf: Zum Nägelehaus – Hangender Stein – Backofenfels – Zeller Horn – direkt zur Fuchsfarm zurück, 6 km
  • Zur Burg Hohenzollern: Von der Fuchsfarm nach Norden zum Feldweg mit roter Raute, dann auf dem Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3) zum Zeller Horn, ein Abstecher zur Wallfahrtskapelle Mariazell ist auch dann lohnend, wenn das hübsche Barockkirchlein verschlossen ist; der Aufblick von dort zur Burg ist immer eindrucksvoll. Vom Sattel beim TP 670 (die Wegführung ist dort unübersichtlich; genau nach Karte gehen) führt der HW 3 dann hinauf zur Burg. Für die Burgführung samt Kaffeepause sind bis zu 2 Stunden zu rechnen. Den Rückweg nehmen wir auf der Zollersteige, der SAV-Weg ist mit einem blauen Dreieck markiert. Vom Zollersteighof zur Fuchsfarm kann der Weg nicht verfehlt werden, 9 km
  • Zum Zollersteighof und über Ritzenbühl hinab ins Quelltal der Schmiecha – Stich – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1, zugleich auch HW 3) zurück zur Fuchsfarm, 11 km
  • Zu den freien Hochflächen um Albstadt: Vom Parkplatz aus zum Gockeler – auf dem SAV-Weg mit roter Raute bis vor die „Burg“ – zum kleinen Seitental, das südl. der Höhensiedlung hinab ins Schmiechatal führt – vorbei am Freibad – hinauf auf die westl. Hochflächen bei der Stetthalde – auf dem Weg mit roter Raute am Brechsteighof vorbei zur Quelle der Eyach, zurück auf die Hochfläche und zum Wanderparkplatz beim Zitterhof. Zur Fuchsfarm entweder über den Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg oder über den Allenberg; auf diesen führt ein schmaler Trampelpfad, der vom Stich aus gut zu erkennen ist; doch direkt vor dem Berg ist der Einstieg etwas schwer zu finden. Vom Allenberg zur Fuchsfarm dient der Sendemast als Wegweiser, 19 km

 

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Radwanderungen

  • Über’s Albhochland ins Fehlatal: Von der Fuchsfarm auf der Autostraße hinab nach Onstmettingen – südwestl. der Autostraße nach Hausen auf einer Ortsstraße, dann Feldweg hinauf zu den „Steinmäuerle“ – auf dem SAV-Weg mit roter Raute bis Neuweiler – auf dem Radweg nach Hermannsdorf und weiter bis zur „Küche“ – von dort, bald in leichtem Gefälle durch das Teufelstal, durch den Forst Buo-Nack zur L 448 und hinab nach Neufra. Von Neufra nach Gauselfingen – auf dem grün eingezeichneten Radweg bis zu den ersten Häusern von Burladingen. Von dort führt ein Radweg wieder auf das Albhochland – zur Küche – nach Hermannsdorf – weiter auf der Anfahrtsstrecke bis zur K 7103 oberhalb von Onstmettingen – beim Steinmäuerle wird diese K 7103 überquert – auf gutem Forstweg bis vor den Gockeler – dort nach Westen abbiegen zum P an der Zufahrtsstraße zum Nägelehaus – zur Fuchsfarm, 48 km
  • Ins Albvorland: Von der Fuchsfarm nördl. am Gockeler vorbei – Heufeld – vor dem Himberg nach rechts zum Schartenbach hinab abbiegen – Starzeln – ein kleines Stück auf der B 32 – vor Jungingen zum Bahngleis abbiegen – nach dem Bahnhof hinauf auf den Höhenzug des Junginger Waldes – im Reichenbachtal nach Stetten – Hechingen – auf dem Radweg nach Stein (dort rekonstruierte römische villa rustica) – Rangendingen – am südl. Ortsende hinauf zum Wanderparkplatz an der Lindeshalde – zum Wald Lehen – vor dem Owinger Berg etwa der Hochspannungsleitung in Richtung Grosselfingen folgen – noch vor dem Altenberg nach Osten abbiegen – auf dem Radweg nach Grosselfingen – Steinhofen – von der Höhe beim TP 567 nach Süden in das Tal des Sulzenbaches abbiegen – am Schlößleswald hinauf in Richtung Hundsrücken – diesen im Süden umfahren – Zitterhof – Heuberghöfe – Onstmettingen – Fuchsfarm, 58 km

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6
  • Roland Reckerzügl und Oliver Rademann „50 Jahre Zeltlager“ (davon 35 auf der Fuchsfarm), Verlag des Schwäbischen Albvereins, 1. Aufl. 2002, zahlreiche Bilder farbig + s/w, ISBN 3-920-801-52-0
  • Rainer Fieselmann „Zollernalb“ Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2012, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 978-3-87407-651-7

 

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