Wanderheim Sternberg

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 844 m
Lage: Auf der höchsten Erhebung der Münsinger Alb, auf einer bewaldeten Bergkuppe, oberhalb von Offenhausen und Gomadingen, Kreis Reutlingen
Karte-WH-Sternberg
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  528093 N  5360097
GPS Koordinaten: N 48.39340° E 009.37951°
Nächste Wanderheime: Eninger Weide, 15 km
Burg Derneck, 16 km
Roßberghaus, 25 km
Burg Teck, 30  km
Betreuer: Annette Werner
Mörikestraße 30
72532 Gomadingen
Tel: 07385/1790
E-mail:
Bewirtschaftung: ganzjährig, an Sa/So/F,
vom 3. Advent bis Mitte Januar geschlossen
Übernachtungen: 6 Gruppenräume mit insgesamt 36 Betten
Aufteilung der Schlafräume:
3mal 5 Betten, je einmal 6, 7 und 8 Betten
Gasträume: 1 Gastraum
1 Aufenthaltsraum (auch als Seminarraum verwendbar)
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 524 Bad Urach
TK 35: Blatt 19 Reutlingen – Bad Urach und
Blatt 26 Ehingen – Münsingen

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Allgemeines

Die breite Kuppe des Sternberges ist die höchste Erhebung der Münsinger Alb. Der Berg überragt die Albhochfläche um ca. 100 m und erhebt sich fast 200 m über das Tal der Großen Lauter. Von den kleinen Wacholderheiden an den Flanken des Berges schweift der Blick in die vielgestaltige Landschaft der Albhochfläche, die von wenigen Dörfern belebt wird. Das Wanderheim wurde 1980 bis 82 auf den Fundamenten eines früheren Aussichtsturmes erbaut, der schon 1905 errichtet worden war. Er musste in den 40er Jahren wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Der neue Turm wurde 1953 etwa 100 m weiter östlich errichtet. Das Wanderheim wurde unter großem ehrenamtlichem Einsatz von Mitgliedern der Ortsgruppe Gomadingen und anderer Ortsgruppen aus dem Lichtensteingau und dem Ermsgau errichtet. Der Aufenthaltsraum mit seinem großen Kachelofen verbreitet eine gemütliche Atmosphäre. Eine Feuerstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe, ein Kinderspielplatz in ca. 500 m Entfernung vom Wanderheim. (siehe auch Sternbergturm)

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Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn:
Die nächsten Bahnhöfe Bad Urach und Zwiefaltendorf sind beide ziemlich weit entfernt:

  • Vom Bahnhof Bad Urach (Strecke 763): Hanner Felsen – Schorrenfelsen (mit gelbem Dreieck bis zum Wanderheim) – Sirchingen – Upfingen – Gächingen – Zizelhauser Tal – Offenhausen (mit dem Quelltopf der Großen Lauter im ehemaligen Klosterhof) – direkter Anstieg zum Wanderheim, 20 km
  • Vom Bahnhof Zwiefaltendorf (Die Züge auf der Bahnstrecke Ulm – Sigmaringen – 755 – halten normalerweise nicht in Zwiefaltendorf; für Gruppen kann ein Sonderhalt eingelegt werden): Weg mit blauer Raute nach Zwiefalten (dort mit der ehemaligen Klosterkirche ein Glanzstück süddeutscher Barockbaukunst) – Wimsener Höhle – Glastal – Hayinger Brücke (von Zwiefalten bis hierher mit rotem Dreieck auf dem Schwäbischen-Alb-Südrand-Weg) – mit gelber Raute durch’s Tiefental und nach Queren der Autostraße mit gelbem Dreieck bis zum Wanderheim – durch’s Oberstetter Tal – Ödenwaldstetten (mit interessantem Bauernhausmuseum) – Queren des Pfaffentales und die letzten 2 km auf dem „Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg“ (= HW 5) hinauf zum Wanderheim, 33 km

 

Mit dem Bus:

  • Reutlingen – Münsingen mit Haltestellen in Offenhausen, Gomadingen, Marbach
  • Reutlingen – Riedlingen mit Haltestellen in Kleinengstingen und Bernloch (Sa/So/F eingeschränkter Verkehr)
  • Bad Urach – Riedlingen mit Haltestellen in Buttenhausen und Hundersingen (Sa/So/F eingeschränkter Verkehr)

Von jeder dieser Haltestellen führen Wege durch abwechslungsreiche Landschaft zum Sternberg. Der Wanderer sollte sich mühelos anhand der Wanderkarte orientieren können.

 

Mit dem PKW und Reisebus:
Die Wanderung zum Wanderheim von den Orten des Großen Lautertales oder auch von der Albhochfläche aus ist landschaftlich immer sehr schön. Die nächsten Parkplätze sind:

  • In Offenhausen vom ehemaligen Klosterhof (jetzt Außenstelle des Landesgestüts) in direktem Anstieg, vorbei an einem Basaltaufschluß und an einer Quelle zum Wanderheim, 1,5 km
  • Von Gomadingen
    – Ortsmitte in direktem Anstieg,1,5 km
    – Von den Sportplätzen aus, auf dem Zufahrtssträßchen zum Wanderheim mit schöner Wacholderheide und Aussicht nach Osten ins Lautertal, 2,5 km
  • Von der K 6734 Gomadingen – Hohenstein-Bernloch mit 2 Wanderparkplätzen
    auf dem „Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg“ (= HW 5) zum Wanderheim, 1,5 km
  • Von Marbach (Landesgestüt, die Stallungen sind frei zugänglich) auf dem HW 5 (auch Burgenweg), 4 km
  • Von Marbach zunächst auf dem SAV-Weg mit gelber Gabel nach Norden, dann nach Westen in Richtung Gemeinberg abbiegen, hinab ins Bermannstal und an den Ost- und Südhängen des wacholderbestandenen Schömberges in Richtung Gomadingen. Eine kleine Brücke über die Lauter ist von weitem zu sehen.
    Aufstieg auf dem Fahrsträßchen, 5 km
  • Von Dapfen nach Westen zum Wald Oberfeld, zum TP 697, am Altenberg vorbei und über den Südhang mit schöner Wacholderheide zum Sternberggipfel, 5 km
  • Von Wasserstetten das Pfaffental aufwärts, dann auf dem SAV-Weg mit gelbem Dreieck durch schöne, offene Landschaft auf den Berg, 10 km

 

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Wanderungen

  • Burgenweg und Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg (=HW 5): WH – auf dem Burgenweg hinab nach Offenhausen zum Quelltopf der Lauter im Klosterhof – auf dem Burgenweg weiter bis zur Stelle, wo der HW 5 nach Süden abbiegt (auf der Flur „Hau“) – auf dem „Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg“ zur Friedenshütte – nördl. des Planwaldes ins Jägertal – Queren der K 6734 – am Nordwest- und Nordostabhang des Eichberges zu einem Wegdreieck beim TP 751 – und weiter auf diesem Weg zum WH, 11 km
  • Durch die Parklandschaft des Albhochlandes: WH – auf dem Burgenweg hinab nach Offenhausen zum Quelltopf der Lauter im Klosterhof – auf dem Burgenweg bis zum Rand des Waldes Hasenberg – entlang des Waldrandes zum Forstweg am Rande des Scheiterhaus -die freie Flur und den Radweg überqueren zum Nordrand des Schönbergles – auf verzweigten Waldwegen (nach Karte gehen!!) zum TP 745 an der K 6734 – durch den Wald Wasserbuch zum Zugangsweg zum Sternberg, zuerst mit gelber Gabel, dann mit gelbem Dreieck, die letzten km auf dem HW 5, 16 km
  • Zum Gestüt Marbach – Wasserstetten – Pfaffental: WH – auf dem Zufahrtssträßchen entlang des Lerchenberges zu den Sportplätzen – weglos zum Brückle über die Lauter (vorher muss das Bahngleis überschritten werden, größte Vorsicht!) – auf einem Pfad den Schömberg am Süd- und Osthang queren und hinab ins Bermannstal – beim TP 703 auf einem Feldweg hinauf zur Höhe „Gemeinberg“ – und wieder hinab in ein kleines Tälchen zum Wanderweg mit gelber Gabel – Landesgestüt Marbach (die Stallungen dürfen betreten werden) – links der Lauter auf dem SAV-Weg mit gelbem Dreieck Lauter abwärts bis Wasserstetten – das Pfaffental (ohne Zeichen) aufwärts bis vor dem Wahlenberg der Weg mit gelbem Dreieck erreicht wird – auf diesem Weg, nachher auf dem HW 5 zum WH, 20 km

 

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Radwanderungen

  • Vorbei am Hackberg hinab ins Große Lautertal, dort den Wegweisern folgen, vorbei an den Burgruinen Hohenhundersingen, Bichishausen, Hohen- und Niedergundelfingen, an Burg Derneck (Wanderheim des Schwäbischen Albvereins) bis Indelhausen – St. Wendelinskapelle – kurze Strecken auf der K 6749 und L 249 – vor Ehestetten nach Westen in das Weidental abbiegen – Ödenwaldstetten – auf dem Radweg Pfaffental – TP 697 – vorbei am Hackberg – auf dem Zufahrtssträßchen zum Sternberg, 42 km
  • Über das Wolfstal – die Weide- und Feldflächen Hart zum Radweg nach Westen, dabei die K 6734 queren, zur B 312, diese ein kurzes Stück nach Süden, dann nach Südwesten und vor dem Schaufelbuch nach Süden, nach Meidelstetten, abbiegen. Auf den wenig befahrenen Kreisstraßen K 6737 und K 6736 durch schöne, offene Landschaft, an Wacholderheiden vorbei in Richtung Steinhilben – nach Wilsingen, vor Kettenacker nach Tigerfeld abbiegen, über Aichstetten und Aichelau nach Ödenwaldstetten (sehr gutes Bauernhausmuseum) und wie oben zum Sternberg; die ganze Strecke in leichtem Auf und Ab, 48 km

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Helmut Hecht „Burgenweg Reutlingen – Obermarchtal – Zwiefalten – vom Neckarland zur Donau“ vom Schwäbischen Albverein e.V Lichtensteingau, 7. Aufl. 2012, 68 Seiten, ISBN 978-3-920801-68-1
  • Gunter Haug und Manfred Waßner „Im Tal der Burgen – das Große Lautertal auf der Schwäbischen Alb“, G. Braun Buchverlag, 2. Aufl. 2000,97 farbige Fotos, umfangreicher Textteil, 127 Seiten, ISBN 978-3-7650-8453-9
  • Rainer Fieselmann „Reutlinger und Uracher Alb“, Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2012, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 978-3-87407-650-0

 

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