Wanderheim Roßberghaus

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 869 m
Lage: Auf dem Gipfel des Gönninger Roßberges über Gönningen, einem Stadtteil von Reutlingen
Karte-WH-Rossberghaus
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  510552 N  5362755
GPS Koordinaten: N 48.41786° E 009.14262°
Nächste Wanderheime: Nägelehaus, 34 km
Sternberg, 25 km
Eninger Weide, 29 km
Pächter: Michael Sadowski
Roßberghaus
72770 Reutlingen-Gönningen
Anmeldungen unter  0 70 72 / 70 07
Bewirtschaftung: Ganzjährig,  Ruhetag Montag und Dienstag sowie am 3.12.; 9.12.;16.12. und 23.12.2015
Geschlossen wegen Umbau vom 1.2. – 10.2.2016
Übernachtungen: 5 Doppelzimmer, 6 Vierbettzimmer,
3 Gruppenräume mit 8, 10 und 10 Betten
Gasträume: 3 Gasträume
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 523 Tübingen – Reutlingen
TK 35: Blatt 25 Burladingen – Sonnenbühl

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Allgemeines

Turm und Wanderheim wurden 1913 zum 25jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereins auf der damals noch ziemlich waldfreien Kuppe des Roßberges erbaut. Der Turm ist in das Wanderheim integriert. Die ersten Zimmer befanden sich alle im Turm – in jedem Stockwerk eines. Als Beispiel der Leistungsfähigkeit des Schwäbischen Albvereins und seiner Fortschrittlichkeit wurden Turm und Wanderheim in der neuartigen und damals modernsten Gußbetontechnik errichtet. Kies, Sand und Zement wurden noch von Hand gemischt und gestampft. Die Mängel dieser Pionierleistung beschäftigen noch heute die Bausachverständigen des Vereins. Die Erweiterungen der 30er und 60er Jahre fügen sich dem Gesamtbild gut ein. Die Kuppe des Roßberges sitzt auf dem langgezogenen Roßfeld auf, das eine weit ins Albvorland vorspringende Berghalbinsel bildet. Die freien und weitgeschwungenen Wiesen des Roßfeldes geben dem Besucher das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Die Aussicht vom Quenstedtdenkmal kurz vor dem Gipfel der Bergkuppe, oder von den Zimmern des Wanderheimes und erst recht von der Turmplattform ist großartig, bei Tag ebenso wie bei Nacht. Gelegentlich sind die Zacken der Alpenkette zu sehen. Der Blick vom großen Gastraum auf den Albtrauf ist wie ein herrliches Landschaftsgemälde.

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Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn an den Bahnlinien Tübingen – Balingen (766)
und Stuttgart – Tübingen (760):

  • Vom Bahnhof Nehren (766) über Firstberg – Öschingen – Schönberger Kapf – WH, 8 km
  • Vom Bahnhof Mössingen (766) über Schloßbuckel Firstberg – Öschingen – Schönberger Kapf – Wanderheim, 11 km
  • Vom Bahnhof Reutlingen (760) über Schützenhaus – Selchental – westl. um den Stöffelberg herum – Gönningen – WH, 14 km

 

Mit dem Bus:

  • Von der Haltestelle Gönningen über das Jägerwegle, 4 km
  • Von der Haltestelle Öschingen über Schönberger Kapf, 5 km
  • Von der Haltestelle Genkingen über den Rinderberg, 5 km
  • Von der Haltestelle Ruoffseck über Scheiterhau – Genkingen – Rinderberg, 8 km
  • Von der Haltestelle Lichtenstein-Traifelberg über Lichtenstein – Gießstein – Nebelhöhle – Scheiterhau – Genkingen – Rinderberg, 16 km

 

Mit dem PKW und Reisebus:

Parkplätze für PKW und Busse am Fuß des Roßberges auf dem Roßfeld, Zufahrt über Genkingen. Von Mo bis Sa ist die Zufahrt auf den Roßberg bis vor das Wanderheim für PKW gestattet

 

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Wanderungen

  • Wiesazseen und Pfullinger Berg: Vom WH mit dem blauen Dreieck nach Osten absteigen. Achtung! Nach Verlassen des Waldes am Fuß des Roßberges wird die Zufahrtsstraße überschritten, dann geht’s auf einem wenig ausgeprägten Wiesenweg auf den Wald zu, und in diesem steil hinab zum Fahrsträßchen von Gönningen zum Roßberg. Auf diesem Sträßchen wenige m abwärts bis nach rechts ein guter Forstweg abbiegt; auf diesem in leichtem Gefälle zum Parkplatz vor den Wiesazseen. Diese sind eine Naturlandschaft aus zweiter Hand. Bis vor ca. 35 Jahren waren dies noch Tuffsteinbrüche. Sie wurden stillgelegt und der Natur überlassen. Es bildeten sich 3 Seen und einige kleine Wasserfälle. Es lohnt sich, das Gebiet kreuz und quer zu erkunden. Vom Parkplatz am Eingang des Ramstels geht’s auf dem Weg mit blauer Raute hinauf auf den Pfullinger Berg. Dort können nun die artenreichen Mähderwiesen besucht werden oder die Aussichtspunkte am Rande der Berghalbinsel. Abstieg dann wie Aufstieg. Wir gehen zum Forstweg an der Westseite der Seen und biegen dann in die Waldschlucht Bernloch ein. Der Weiterweg ist nach der Karte nicht zu verfehlen. 12 – 16 km
  • Pfullinger Berg und Gielsberg: Vom WH entweder nach Westen absteigen und auf dem Jägerwegle (blaue Gabel, schönerer, aber längerer Weg) nach Gönningen oder Abstieg nach Osten (blaues Dreieck) auf dem nächsten Weg nach Gönningen. Von Gönningen zum – Stöffelberg (bei ausreichender Zeit) oder Barmkapf (nach der TK gehen) – Neben den noch eindrucksvollen Wällen der einstigen Burg Stöffelberg kann auch der Aussichtspunkt am Nordende des Pfullinger Berges angewandert werden. Die einmähdigen Wiesen auf diesem Berg werden erst im Juli/August gemäht und stehen vorher in einem farbenprächtigen Blütenflor. Auf dem Weg mit blauer Gabel Aufstieg zum Gielsberg – Scheiterhau – Genkingen – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1) zum Wanderheim, mit Stöffelberg und rund um die Wiesen auf dem Pfullinger Berg 17 km
  • Filsenberg und Bolberg: Vom WH nach Westen absteigen, durch eine Waldschlucht westl. des Langenberges hinab zum Sträßchen am Öschenbach, vorbei am Freibad und die (wenig befahrene) Fahrstraße hinauf zum Filsenberg. Die einmähdigen Wiesen und der Meisenbühl sind Naturschutzgebiet; dort dürfen die Wege nicht verlassen werden. Ein Gang nach Westen zum aussichtsreichen Hochbarn ist lohnend. Die weit geschwungenen, parkartigen Wiesen vermitteln ein Gefühl der Freiheit und Hochstimmung. Den Rückweg nehmen wir über den Bolberg (auf dem Weg mit blauer Gabel), dann auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg hinab zum Hirschhäusle und wieder hinauf zum Wanderheim, 13 km

 

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Radwanderungen

Ins oberste Laucherttal: Vom WH auf der Fahrstraße nach Genkingen:
– auf der L382 nach Undingen – auf dem Radweg vorbei am Auchtert (TP 842) und dem Campingplatz Sonnenmatte nach Erpfingen
– oder mit einem kleinen Umweg zur Bärenhöhle; dann aber ab Genkingen auf dem SAV-Weg mit roter Gabel bis zur Abzweigung des SAV-Wanderweges mit roter Gabel zur Bärenhöhle; dann von dieser auf den Radwegen östl. der Erpf durch weites offenes Gelände, leicht hügelig und mit vereinzelten Wacholderheiden bis zur Abfahrt nach Hörschwag.
Von Erpfingen auf den Radwegen auf den Höhen östl. der Erpf nach Hörschwag; Abstecher zu den kleinen Ruinen Hohenerpfingen und Holstein sind möglich; doch ist zu beachten, daß auf dem SAV-Weg mit gelbem Dreieck – da unter 2 m breit – nicht mit dem Rad gefahren werden darf. Von Hörschwag vorbei am Scheckenkobel auf dem Radweg nach Ringingen – nach Norden auf dem Radweg zum Kornbühl mit der markanten Salmendinger Kapelle – auf dem Radweg vorbei an Salmendingen – Willmandingen – Abfahrt nach Talheim auf dem guten Forstweg, der durch das Tälchen des Seebaches führt. Nach der Kurve (TP 685) lohnt ein kurzer Gang zum Bröller. Von Talheim nach Öschingen auf dem Radweg am Hangfuß. Zum WH entweder über Öschingen – nach Osten durch den Ort und dem Öschenbach entlang zum Hirschhäusle und hinauf zum P am Fuß des Rinderberges – 52 km ohne Bärenhöhle oder von Öschingen am Fuße des Schönberges auf Waldwegen zum Sträßchen von Gönningen zum Roßberg, – mit Bärenhöhle 54 km

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6
  • Rainer Fieselmann „Zollernalb“ Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2012, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 987-3-87407-651-7
  • Rainer Fieselmann „Reutlinger und Uracher Alb“, Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2012, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 987-3-87407-650-0

 

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