Wanderheim Rauher Stein

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

www.wanderheim-rauher-stein.de

 

Rauher Stein

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 786 m
Lage: Wenige Meter vom Steilrand des Oberen Donautales, unweit des Aussichtsfelsens Rauher Stein, bei Irndorf, Kreis Tuttlingen  
Karte-WH-RauherStein
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  498390 N  5322822
GPS Koordinaten: N 48.05868° E 008.97839°
Nächste Wanderheime: Nusplinger Hütte, 12 km
Haus der Volkskunst, 24 km
Lochenhütte, 28 km
Nägelehaus, 40 km
Pächter: Maria und Theo Ioannou
Rauher Stein
78597 Irndorf
Tel: 0 74 66 / 276
Fax: 0 74 66 / 91 07 18,
Email: wanderheim-rauher-stein@web.de
Bewirtschaftung: Ganzjährig; Wochentags ab 11:00 Uhr durchgehend geöffnet,
Sonntags ab 10 Uhr, Dienstag Ruhetag
Übernachtungen: 1 Einzelzimmer, 4 Vierbettzimmer, 1 Sechsbettzimmer,
1 Achtbettzimmer, 2 Gruppenräume mit 9 und 21 Betten
Gasträume: 1 Gastraum, 2 Nebenzimmer
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 526 Sigmaringen
TK 35: Blatt 29 Tuttlingen

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Allgemeines

Das Wanderheim wurde 1961/62 auf einer Waldwiese nahe bei Irndorf erbaut. Der Aussichtsfelsen Rauher Stein liegt nur wenige Meter vom Wanderheim entfernt senkrecht über dem Donautal. Der Blick vom Felsen ist faszinierend. Jenseits des Tales liegt die Burg Wildenstein, eine Festung der Grafen von Zimmern, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und heute eine viel gefragte Jugendherberge ist. Das Wanderheim ist gut geeignet als Stützpunkt für Wanderungen im felsen- und ruinenreichen Tal der Oberen Donau, ebenso im Bäratal oder auf dem Großen Heuberg. Das in der Nähe gelegene Naturschutzgebiet Irndorfer Hart bietet mit seiner noch aus der Eiszeit herrührenden Flora und seinem aufgelockerten Bewuchs eine ganz besondere Augenweide.

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Anfahrt und Zugänge:

Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn – von der Strecke 755 Tuttlingen – Sigmaringen – Ulm

  • Vom Bahnhof Beuron:
    – Archenbrücke – Maria Trost – auf dem SAV-Weg mit roter Raute nach Irndorf. Auf halbem Weg ist der Abstecher zum Spaltfelsen lohnend. Von Irndorf auf dem Fahrweg zum WH, 3 km
    – Oder über den Donausteg östl. des Bahnhofes – entlang der Donau bis zum Wasserdurchlaß unter der Autostraße L 277 – durch eine Schlucht (hier dann mit roter Raute) hinauf zum WH, 3 km
    – Oder – zunächst wie vorher, jedoch auf dem Jägerpfad entlang der Donau bleiben, dabei geht es durch zwei kleine Tunnels. Vom Straßensattel aus über dem Eisenbahntunnel auf dem Schwäbischen-Alb-Südrand-Weg (mit rotem Dreieck) steil hinauf zur Hochfläche – kleiner Abstecher zum Eichfelsen (schönste Aussicht im Oberen Donautal) – zurück und immer der Talkante entlang zum WH, 7 km
  • Vom Bahnhof Fridingen mit gelber Raute zum Knopfmacherfels und mit gleicher Bezeichnung, meist durch Wald nach Irndorf. Auf der Zufahrtsstraße zum WH, 11 km
  • Vom Bahnhof Mühlheim (immer mit gelber Raute) über Gelben Felsen – Kolbinger Höhle – Ruine Pfannenstiel – Irndorf – WH, 15 km

 

Mit dem Bus:

  • Von der Haltestelle Irndorf auf der Zufahrtsstraße zum WH, 1 km
  • Von der Haltestelle Hausen im Tal über Burg Werenwag – Finstertal – Eichfelsen, 8 km
  • Von der Haltestelle Bergsteig zur Ziegelhütte – Jägerhaus – Liebfrauental – Beuron – weiter wie beim ersten Vorschlag zur Bahn, 13 km
  • Von der Haltestelle Leibertingen aus über Burg Wildenstein – Donausteg – auf dem Schwäbischen-Alb-Südrand-Weg mit rotem Dreieck zum WH, 7 km.

 

Mit dem PKW und Reisebus:
Für PKW und Busse ist die Zufahrt zum WH frei.

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Wanderungen

Das Obere Donautal zwischen Mühlheim und Sigmaringen bietet mit seinen unzähligen Felsen, Höhlen, Burgen und Ruinen, mit geologischen und naturkundlichen Sehenswürdigkeiten eine Fülle von Wandermöglichkeiten. Wanderungen von Fels zu Fels auf beiden Talseiten sind lohnend, ebenso Wanderungen im Talgrund entlang der Donau; doch wird dieser Weg an Sonntagen sehr stark von Radfahrern benützt.

  • In nächster Nähe: Eichfels, Knopfmacherfels, Kloster Beuron, Burg Wildenstein
  • Donauaufwärts im einsamsten Talstück zwischen Beuron und Fridingen, mit Schlösschen Bronnen – Teufelsküche – Ruine Kallenberg – Laibfelsen – Stiegelesfels – Knopfmacherfels – WH, 20 km
  • Donauabwärts auf der Nordseite des Tales: Eichfelsen – Korbfelsen – Schloss Werenwag (nicht zugänglich) – Ruine Hausen – Schaufelsen – Ruine Falkenstein – Neumühle, zurück mit der Bahn oder Bus, 17 km
  • Donauabwärts auf der Südseite des Tales: Bandfelsen (schönster Blick auf Burg Wildenstein) – Fachfelsen – Burgstelle Wagenburg – Burgstelle Langenfels – Neumühle, zurück mit der Bahn oder Bus, 15 km
  • Auf der Hochfläche das Naturschutzgebiet Irndorfer Hart: WH – Irndorf – dann auf dem SAV–Weg mit gelber Raute – über Schreibersgreut und Dürrenwald zum NSG Irndorfer Hart (Dietert) – denselben Weg zurück, 16 km
  • Zur Kolbinger Höhle (bleuchtete Schauhöhle): von Irndorf auf dem SAV–Weg mit gelber Raute zur ehem. Burg Pfannenstiel – hinab ins Bäratal und jenseits mit gleichem Zeichen hinauf zur Kolbinger Höhle – auf demselben Weg zurück, 17 km

 

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Radwanderungen

Der Radweg im Oberen Donautal wird an Sonntagen sehr stark befahren. Er bietet jedoch sehr viel abwechslungsreiche Landschaft. Wir empfehlen, diesen Weg an Werktagen in der Richtung flussabwärts zu befahren. Vom Rauhen Stein nach Mühlheim gelangt man über wenig befahrene Autosträßchen: Bärenthal – Kolbingen (unweit die beleuchtete Kolbinger Höhle mit sehr schönen Tropfsteinen) – Mühlheim–Altstadt – dann donauabwärts über Fridingen – Beuron – Hausen im Tal – Neumühle – Gutenstein – Inzigkofen. Von dort kann der Rückweg auf den Höhen nördlich der Donau genommen werden: Einfahrt ins Schmeietal – Unterschmeien – Nusplingen – Stetten am kalten Markt – auf dem Radweg nach Schwenningen/Heuberg – auf dem SAV-Weg mit gelber Raute zum Schnaitkapf – zur K 8213 und auf der Autostraße, nach der Straßengabelung auf der K 5902  nach Irndorf. – Da die Gesamtstrecke etwas mehr als 80 km beträgt, wird das Erlebnis des Oberen Donautales besser auf zwei oder drei Radlertage verteilt. Zum Beispiel:

  • Von Beuron zum Rauhen Stein zurückkehren. Anderntags dann Abfahrt auf Feldwegen östlich von Irndorf zum Ausgang des Finstertales.
  • Von Gutenstein auf Wald- und Feldwegen über Nusplingen hinauf nach Stetten am kalten Markt.

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Wilhelm Rößler „Naturpark Obere Donau“, Theiss Verlag, 5. Aufl. 2007, mit 57 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche Federzeichnungen, 349 Seiten, ISBN 978-3-8062-2150-2
  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Wilhelm Rößler „Hegau und Linzgau“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2002, mit 57 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche farbige Abb. 316 Seiten, ISBN 3-8062-1731-9

 

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