Wanderheim Pfannentalhaus

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 440 m
Lage: An einem aufgelassenen Steinbruch in leicht hügeligem Gelände am Südrand der Schwäbischen Alb, südl. von Haunsheim, Kreis Dillingen
Karte-WH-Pfannentalhaus
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  600109 N  5383004
GPS Koordinaten: N 48.59211° E 010.35765°
Nächste Wanderheime: Weidacher Hütte, 55 km
Pächter: Adolf Mailänder,
Pfannentalhaus,
89415 Lauingen-Veitriedhausen,
Tel: 0 90 73 / 73 13
Bewirtschaftung: Ganzjährig, Donnerstag Ruhetag
Übernachtungen: 1 Doppelzimmer, 2 Achtbettzimmer,
1 Gruppenraum mit 15 Schlafstellen
Gasträume: 2 Gasträume
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 522 Aalen
TK 35: Blatt 22 Giengen a. B. – Günzburg

Zur Übersicht

 

Allgemeines

Das Pfannentalhaus wurde 1953/54 anstelle einer kleinen Hütte erbaut. Es liegt in stiller, ruhiger Landschaft mit Wald, Wiesen an einem idyllischen Platz abseits jeder Verkehrsstraße. Hinter dem Haus wurde ein Zeltplatz angelegt. Es eignet sich als Ausgangspunkt zur stillen und einsamen östlichsten Schwäbischen Alb mit Härtsfeld und Kesseltal. Wegen der geringen Höhenunterschiede ist es als Stützpunkt für Radwanderungen besonders geeignet. Gleich mehrere sehenswerte Städte liegen im Umkreis des Wanderheimes: An der Brenz Giengen, Sontheim und Brenz. Die Donau ist ein uralter Handelsweg; deshalb entstanden schon im Mittelalter Siedlungen und zahlreiche Städte an diesem europäischen Strom: Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt und Donauwörth.

Zur Übersicht

 

Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn von den Strecken 993 Ulm – Günzburg – Donauwörth und 757 Ulm – Aalen:

  • Vom Bahnhof Gundelfingen (993) auf Feldwegen westl. der Straße, Gundelfingen-Haunsheim, 7 km
  • Vom Bahnhof Lauingen (993) nach Norden zur Talmulde des Zwergbaches und entlang dieses Baches zum WH, 8 km
  • Vom Bahnhof Hermaringen (757) auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck durch den Wald Kühhau, vorbei am Viehhof, dann im Wald in eine Talsenke, die in leichtem Gefälle zum WH führt, 9 km
  • Vom Bahnhof Sontheim/Brenz (757) auf dem SAV-Weg mit blauer Raute über Brenz, den kleinen Höhenzug Weingarten – Ober- und Untermedlingen – durch einen dolinenreichen Wald zum WH, 10 km
  • Vom Bahnhof Giengen/Brenz (757) auf dem Weg mit blauem Dreieck über den Benzenberg – Gehöft Allewind – Wald Kühhau – Viehhof – dann im Wald in eine Talsenke und zum WH, 11 km

 

Mit dem Bus:

  • Von der Haltestelle Haunsheim auf dem kleinen Zufahrtssträßchen über offenes Feld, 2 km
  • Von der Haltestelle an der DLG 7 (Gundelfingen-Haunsheim) an der Abzweigung zum WH durch das Pfannental zum WH, 2 km;
  • Von der Haltestelle Obermedlingen auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck durch den Medlinger Hart zum Wald Kühhau – Viehhof – dann im Wald in eine Talsenke und zum WH, 10 km – oder von Obermedlingen ohne Markierung zum Waldrand des Medlinger Harts – zum SAV-Weg mit blauer Raute und auf diesem zum WH, 7 km
  • Von der Haltestelle Bachhagel muss der Weg nach der Karte gefunden werden. Dies ist besonders schwierig, weil hierzu drei TK 50 (L7326, L7328 und L7528) benötigt werden. Doch kann dabei die Handhabung von Karte und Kompass geübt werden. Die keltische Viereckschanze, einige Grabhügel und Dolinen können dabei aufgesucht werden, – je nach Wegwahl 7 bis 11 km

 

Mit dem PKW und Reisebus:

  • Zufahrt zum WH von Haunsheim aus oder von der Straße Haunsheim-Gundelfingen aus, P am WH;
  • Für Busse besteht keine Zufahrtsmöglichkeit zum WH, P in Haunsheim.

 

Zur Übersicht

 

Wanderungen

Kleine Wanderungen im Medlinger Forst mit vorgeschichtlichen und römischen Denkmälern (hierzu der kleine Führer „Rund um das Pfannentalhaus“)

Zur Übersicht

 

Radwanderungen

  • Am Südrand der Schwäbischen Alb mit Giengen, Syrgenstein, Egautal, Wildpark Duttenstein, Kloster Maria Mödingen (Jugendwerk von Dominikus Zimmermann). Besonders reizvoll sind einige Aussichtspunkte bei Giengen und das hoch gelegene Syrgenstein
  • Auf dem Härtsfeld sind vor allem Neresheim (mit der großartigen Klosterkirche von Balthasar Neumann), der Härtsfeldsee bei Dischingen, Burg Katzenstein und der Wildpark mit Schloss Duttenstein (keine Besichtigungen) sehenswert
  • Die östlichste Schwäbische Alb weist mit dem idyllischen Kesseltal und der Harburg, eine der größten, vollständig erhaltenen Burgen aus dem Mittelalter, zwei Glanzlichter auf
  • Das Eselsburger Tal der Brenz, ein noch ganz natürliches Tal mit schönen Felsbildungen, das Lonetal mit der Kaltenburg und die über der Hürbe gelegene Charlottenhöhle machen eine Fahrt in das Gebiet westlich des Pfannentalhauses sehr lohnend
  • Die Donaustädte Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt und Donauwörth benötigen mit ihren Sehenswürdigkeiten mehr als einen Tag, um sie ein wenig kennen zu lernen

 

Zur Übersicht

 

Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Hermann Josef Seitz „Rund um das Pfannentalhaus“ herausgegeben und verlegt vom Schwäbischen Albverein, 1956 mit lebendiger Darstellung der Geologie, Vorgeschichte und Geschichte der Umgebung, dazu Wandervorschläge, 7 s/w Abb., 2 Lageskizzen, 41 Seiten, broschiert.

 

Zur Übersicht