Wanderheim Nägelehaus

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

www.naegelehaus.de

Foto: Günter Koch

Daten und Fakten

Höhe über NN: 956 m
Lage: Auf der höchsten Kuppe des Raichberges bei Albstadt-Onstmettingen, Zollernalbkreis  
Karte-WH-Naegelehaus
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  499585 N  5350121
GPS Koordinaten: N 48.30428° E 008.99441°
Nächste Wanderheime: Haus der Volkskunst, 17 km
Roßberghaus, 34 km
Lochenhütte, 25 km
Wanderheim Nusplingen, 35 km
Rauher Stein, 40 km
Pächter: Harry Fischer
Nägelehaus
72461 Albstadt-Onstmettingen
Tel: 07432/21715
Fax: 07432/2944
Bewirtschaftung: Ganzjährig
Ruhetag Montag und Dienstag, Achtung: Vom 23.02. bis 08.03.2017 geschlossen
Übernachtungen: 4 Einzelzimmer, 1 Zweibettzimmer, 3 Doppelzimmer,
2 Vierbettzimmer, 5 Sechsbettzimmer, 1 Fünfbettzimmer,
alle Schlafräume mit Dusche und WC
Gasträume: 4 Gasträume
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 523 Tübingen – Reutlingen
TK 35: Blatt 24 Albstadt – Balingen

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Allgemeines

Das stattliche Haus wurde 1928, wenig unterhalb der höchsten Stelle des Raichberges errichtet. Es erhielt seinen Namen als Ehrung für den langjährigen 3. Vorsitzenden des Schwäbischen Albvereins, Eugen Nägele, der in den Jahren von 1913 bis 1933 Vorsitzender des Albvereins war und als Schriftleiter ihm schon von Anbeginn an seinen Stempel aufgeprägt hatte. Die flache Kuppe des Raichberges wie die umgebende Landschaft ist von großer natürlicher Schönheit. Weite, freie Flächen mit Schafweiden oder Wacholderheiden wechseln mit Waldstücken, Äckern und Hecken. Der nahe Albtrauf beeindruckt durch riesige Randklüfte beim Hangenden Stein. Auf 600 m kippt der gesamte Albtrauf in geologischen Zeiträumen nach außen. Alle Stadien des Vorganges sind zu sehen. Das Zeller Horn ist ein weiteres Glanzlicht dieser Landschaft. Vor der im fernen Dunst verschwindenden Landschaft baut sich in nur 1500 m Entfernung der schlanke Bergkegel des Hohenzollerns auf, der seit etwa 150 Jahren die neu erbaute Stammburg des früheren preußischen Herrschergeschlechtes trägt.
Das Wanderheim ist bestens eingerichtet. Alle Zimmer, auch die Mehrbettzimmer, sind mit Dusche und WC ausgestattet. Nebst der einmaligen Landschaft zieht auch die vorzügliche Bewirtung an schönen Wochenenden Tausende von Menschen an; doch selbst bei großem Andrang sind zwar die Parkplätze überfüllt, in der Landschaft jedoch verteilen sich die Menschen in alle Richtungen. Der Möglichkeiten für kleine und größere Wanderungen sind viele. Auch zur Erkundung der etwas weiteren Umgebung eignet sich das Wanderheim vorzüglich als Stützpunkt. Bei klarem Wetter sind vom nahen Aussichtsturm die Alpen zu sehen. So ist es verständlich, dass im Jahre 1969 im Nägelehaus auf Anregung von Georg Fahrbach der Europäische Wanderverband gegründet wurde.

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Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn von den Bahnhöfen an den Strecken Hechingen-Sigmaringen
(Zollern-Alb-Bahn, Strecke 768) und Tübingen-Aulendorf (Zollern-Alb-Bahn, Strecke 766):

  • Bahnhof Jungingen (768): Auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg zum Wanderheim, vorbei an der Burgstelle Hohenjungingen (im Volksmund auch „Affenschmalz“ genannt), hinauf auf den Himberg, vorbei am Heufeld und zum Fuß des Raichberges, 7 km
  • Bahnhof Bisingen/Hohenzollern (766) – auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck vorbei am Ebersberg hinauf zum Blasenberg (der Abstecher zu dessen höchster Stelle ist lohnend) – dann auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1 – hier gleichlaufend mit dem HW 3) zum Zollersteighof und zum Nägelehaus, 8 km
  • Bahnhof Hechingen (766 und 768): Auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck zur Altstadt und zum Fuß des Zollernberges. Wer die Burg besuchen will, geht ab hier mit dem Zeichen blaue Raute bis zum Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3 mit grünem Baum). Am Sattel zwischen Zollern und Zeller Horn treffen beide Wege zusammen. Zum Zeller Horn, dann entweder direkt zum Nägelehaus oder über Backofenfels und Hangenden Stein, 9 oder 10 km
  • Vom Bahnhof Albstadt-Ebingen (766): Auf den Höhen östl. des Schmiechatales auf den SAV-Wegen, zunächst mit roter Gabel, nach Queren der L 442 ca. 1,5 km auf dem Radweg unter der Hochspannungsleitung, weiter auf dem Weg mit roter Raute zum Nägelehaus, 16 km

 

Mit dem Bus:

  • Von der Haltestelle Stich – Achtung! die Straße Bisingen-Stich wird total erneuert und ist daher oft wochenlang gesperrt – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1, hier zugleich auch HW 3) zum Heiligenkopf – Blasenberg – Zollersteighof – Nägelehaus, 6 km (dies ist der schönste Zugang)
  • Von der Haltestelle Onstmettingen – auf dem Weg mit roter Raute zum Wanderheim, 3 km
  • Von der Haltestelle Tailfingen – auf dem SAV-Weg mit roter Raute hinauf auf den „Burg“ genannten Berg – am Steinmäuerle den rechten Weg nehmen, der vorbei am Gockeler hinauf zum Raichberg führt, 8 km

 

Mit dem PKW und Reisebus:
Für PKW und Busse ist die Zufahrt direkt zum Nägelehaus immer möglich.
Im Winter wird geräumt.

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Wanderungen

  • Um eines der interessantesten Museen zu besuchen, sollte eine kleine Wanderung hinab nach Onstmettingen eingeplant werden: Das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum (Führung für Gruppen fast immer möglich, Anmeldung über 07435/910031) zeigt sehr anschaulich und eindrucksvoll – auch für Kinder – wie in Onstmettingen die Grundlagen für die feinmechanische Industrie geschaffen wurden). Abgang nach Onstmettingen am besten vorbei am Gockeler – erst nach ca. 1 km auf einem Feldweg den roten-Raute-Weg verlassen und hinab nach Onstmettingen. Das Museum im „Kasten“ kennt dort jeder, außerdem ist das hohe, ehemalige Kirchengebäude leicht auszumachen. Der Rückweg kann über den Allenberg genommen werden, oder auch über Stich – Heiligenkopf – Blasenberg.
  • Einer der schönsten Spaziergänge am Albtrauf: Nägelehaus – Hangender Stein – Backofenfels – Zeller Horn – direkt zum WH zurück, 5 km
  • Zur Burg Hohenzollern: Vom Nägelehaus auf dem Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3) zum Zeller Horn, ein Abstecher zur Wallfahrtskapelle Mariazell ist auch dann lohnend, wenn das hübsche Barockkirchlein verschlossen ist; der Aufblick von dort zur Burg ist immer eindrucksvoll. Vom Sattel beim TP 670 (die Wegführung ist dort unübersichtlich; genau nach Karte gehen) führt der HW 3 dann hinauf zur Burg. Für die Burgführung samt Kaffeepause sind bis zu 2 Stunden zu rechnen. Den Rückweg nehmen wir auf der Zollersteige, der SAV-Weg ist mit einem blauen Dreieck markiert. Vom Zollersteighof zum Nägelehaus kann der Weg nicht verfehlt werden, 9 km
  • Zum Zollersteighof und über Ritzenbühl hinab ins Quelltal der Schmiecha – Stich – auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW 1, zugleich auch HW 3) zurück zum Nägelehaus, 11 km
  • Zu den freien Hochflächen um Albstadt: Zum Gockeler – auf dem SAV-Weg mit roter Raute bis vor die „Burg“ – zum kleinen Seitental, das südl. der Höhensiedlung hinab ins Schmiechatal führt – vorbei am Freibad – hinauf auf die westl. Hochflächen bei der Stetthalde – auf dem Weg mit roter Raute am Brechsteighof vorbei zur Quelle der Eyach, zurück auf die Hochfläche und zum Wanderparkplatz beim Zitterhof. Zum Wanderheim entweder über den Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg oder über den Allenberg; auf diesen führt ein schmaler Trampelpfad, der vom Stich aus gut zu erkennen ist; direkt vor dem Berg ist der Einstieg etwas schwer zu finden. Vom Allenberg zum Nägelehaus dient der Sendemast als Wegweiser, 19 km
  • Nach Albstadt-Ebingen, mit dem Bus zurück: Zunächst auf dem Weg mit roter Raute wie bei der vorhergehenden Route, dann aber an der Linkenboldshöhle vorbei bis zum Umspannwerk – von dort auf dem Radweg zum Schützenhaus – auf dem Weg mit roter Gabel, vorbei am Hörnle (evt. Abstecher zum Aussichtsfelsen über Tailfingen) – durch den Wald Menesboch – am Waldheim vorbei zum Schlossfelsen mit seinem Aussichtsturm und hinab zur Altstadt von Ebingen, 16 km

 

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Radwanderungen

  • Über’s Albhochland ins Fehlatal: Vom Nägelehaus auf der Autostraße hinab nach Onstmettingen – süd-westl. der Autostraße nach Hausen auf einer Ortsstraße, dann auf einem Feldweg hinauf zu den „Steinmäuerle“ – auf dem SAV-Weg mit roter Raute bis Neuweiler – auf dem Radweg nach Hermannsdorf und weiter bis zur „Küche“ – von dort, bald in leichtem Gefälle durch das Teufelstal, durch den Forst Buo-Nack zur L448 und hinab nach Neufra. Von Neufra nach Gauselfingen – auf dem grün eingezeichneten Radweg bis zu den ersten Häusern von Burladingen. Von dort führt ein Radweg wieder auf das Albhochland – zur Küche – nach Hermannsdorf – weiter auf der Anfahrtsstrecke bis zur K 7103 oberhalb von Onstmettingen – beim Steinmäuerle wird die K 7103 überquert – auf gutem Forstweg bis vor den Gockeler – dort nach Westen abbiegen zum P an der Zufahrtsstraße zum Nägelehaus, 48 km
  • Ins Albvorland: Vom Nägelehaus nördl. am Gockeler vorbei – Heufeld – vor dem Himberg nach rechts zum Schartenbach hinab abbiegen – Starzeln – ein kleines Stück auf der B 32 – vor Jungingen zum Bahngleis abbiegen – nach dem Bahnhof hinauf auf den Höhenzug des Junginger Waldes – im Reichenbachtal nach Stetten – Hechingen – auf dem Radweg nach Stein (dort rekonstruierte römische villa rustica) – Rangendingen – am südl. Ortsende hinauf zum Wanderparkplatz an der Lindeshalde – zum Wald Lehen – vor dem Owinger Berg etwa der Hochspannungsleitung in Richtung Grosselfingen folgen – noch vor dem Altenberg nach Osten abbiegen – auf dem Radweg nach Grosselfingen – Steinhofen – von der Höhe beim TP 567 nach Süden in das Tal des Sulzenbaches abbiegen – am Schlößleswald hinauf in Richtung Hundsrücken – diesen im Süden umfahren – Zitterhof – Heuberghöfe – Onstmettingen – Nägelehaus, 58 km

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6

 

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