Wanderheim Friedberg

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 614 m
Lage: Am südl. Ortsrand vom Teilort Friedberg von Bad Saulgau, Kreis Sigmaringen
Karte-WH-Friedberg
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  531009 N  5316561
GPS Koordinaten: N 48.00159° E 009.41571°
Nächste Wanderheime: Rauher Stein. 45 km
Burg Derneck, 45 km
Anprechpartner: Hüttenwart
Wanderweg 15,
Friedberg,
88348 Bad Saulgau,
Telefon: 0 75 81 / 89 19,
erreichbar am Mo, Mi, und Do von 17:00-20:00 Uhr,
E-mail:
www.friedbergerhuette.de
Öffnungszeiten:
(ab 14:00 Uhr)
jeden 2. Sonntag,
Gruppen auf Anfrage, Selbstkocherküche.
Übernachtungen: 3 Schlafräume mit 2, 8 und 14 Betten
Gasträume: Ein Gastraum für 50 Personen
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 527 Bad Saulgau
TK 35: Blatt 35 Weingarten – Bad Saulgau

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Allgemeines

Das von der Ortsgruppe Friedberg des Schwäbischen Albvereins unter großem Einsatz ehrenamtlicher Arbeit erbaute Wanderheim wurde 1974 eingeweiht. Es liegt am Rande eines Neubaugebietes zwischen Waldrand und Dorfbach. Es ist umrahmt von umfangreichen Außenanlagen, die es ganz besonders als Jugendheim empfehlen: Spielplatz, Zeltplatz, Fußballfeld, Grillplatz; dazu schöne Sitzplätze am Waldrand und als Hauptattraktion ein Indianerdorf. Im Untergeschoß des Wanderheimes wurde ein Jugendraum eingerichtet. Das Wanderheim eignet sich als Stützpunkt in die einsame Umgebung mit viel Wald und Wiesen. Dies gilt in besonderem Maße für Radfahrten ins Oberland bis zum Bodensee. Das Wanderheim eignet sich auch für Jugendfreizeiten von einer bis drei Wochen.

Hier weitere Bilder vom Wanderheim und der Umgebung:

 

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Anfahrt und Zugänge:

Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn – von der Strecke 766 Tübingen – Sigmaringen – Aulendorf und von der Strecke 755 Tuttlingen – Sigmaringen – Ulm

  • Vom Bahnhof Bad Saulgau (766) auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck über die Holzmühle, 9 km
  • Vom Bahnhof Herbertingen Ort (766) auf dem SAV–Weg mit blauer Raute durch den Burgwald und vorbei am Jägerhaus, 8 km
  • Vom Bahnhof Herbertingen (755 + 766) ohne Markierung über den Hungerberg in den Burgwald – nach Eichen, dann auf dem Radweg nach Friedberg, 11 km
  • Vom Bahnhof Mengen (755) auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck über den Missionsberg – vorbei an Rosna – über die bewaldete Bergkuppe Burren – durch Ursendorf – Friedberg, 13 km

 

Mit dem Bus:
Begrenzte Mitfahrgelegenheit in Schulbussen von Saulgau und Hohentengen.
Von der Haltestelle Ostrach dann noch 8 km.

Mit dem PKW und Reisebus:
PKW und Busse haben Zufahrt zum P am Wanderheim

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Wanderungen

  • Zum Badesee bei der Holzmühle: Auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck zunächst ca. 1200 m auf der K 8255 – der Weg biegt dann in ein Waldstück ein und führt direkt zur Holzmühle. Badegelegenheit am Ost-(West-)ufer des Sees, 5 km. Rückweg über das Kloster Sießen (Klosterkirche ein Frühwerk von Dominikus Zimmermann, dem Erbauer von Steinhausen und der Wies): Durch den Wald östl. des Sees auf Feldwegen nach Sießen, dann auf dem Weg mit rotem Kreuz in Richtung Bolstern – auf dem Radweg nördl. daran vorbei und auf dem Weg mit blauem Punkt fast gänzlich durch Wald oder am Waldrand nach Friedberg, 9 km
  • Zum Königseggsee: Auf dem SAV–Weg mit blauem Punkt, vor Hoßkirch dann mit rotem Kreuz zu diesem Ort und weiter zum Königseggsee mit Badegelegenheit, 11 km. Zurück auf demselben Weg zur Abzweigung des blauen–Punkt–Weges im Wald Wagenhart, dann ohne Markierung nach Bachhaupten und auf dem Radweg zurück nach Friedberg, 11 km
  • Zum Thermalbad in Bad Saulgau: Auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck zum Thermalbad (in Bad Saulgau den Wegweisern folgen); auf dem Rückweg Besuch der Altstadt (ehemals vorderösterreichische Amtsstadt) – auf dem Weg mit rotem Kreuz nach Sießen (siehe oben) – nördl. an Bolstern vorbei und auf dem Weg mit blauem Punkt zurück nach Friedberg, 11 km

 

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Radwanderungen

Oberschwaben mit seiner lieblichen Landschaft, den Moränenwällen aus der Eiszeit und Seen aus dieser Zeit, dazu mit nur geringen Höhenunterschieden ist eine hervorragende Radlerlandschaft. Lohnende Ziele sind:

  • Die Heuneburg bei Herbertingen–Hundersingen mit der teilweise rekonstruierten keltischen Befestigung und dem zugehörigen Museum in Hundersingen
  • Bussen mit Wallfahrtskirche und renoviertem Bergfried der einstigen Burg mit umfassender Sicht auf ganz Oberschwaben, gelegentlich auch bis zu den Alpen
  • Federsee mit Federseemuseum, der ehem. Damenstiftskirche und der ehem. Reichsstadt Bad Buchau
  • Bad Schussenried mit dem Kloster und der nahen, ehem. Wallfahrtskirche Steinhausen
  • Aulendorf mit großem Schloss und Thermalbad, in Verbindung damit kann Altshausen besucht werden. Das ehem. Deutschordensschloss ist Sitz der Familie der früheren württembergischen Könige
  • Das Pfrunger–Burgweiler Ried in Verbindung mit dem Illmensee und evt. noch mit Heiligenberg
  • Die sehr malerische ehem. Reichsstadt Pfullendorf
  • Die Baggerseen bei Krauchenwies in Verbindung mit Scheer (Renaissance–Schloss) und Mengen (in der Altstadt schöne Straßenzüge)

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Wilhelm Rößler „Naturpark Obere Donau“, Theiss Verlag, 5. Aufl. 2007, mit 57 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche Federzeichnungen, 349 Seiten, ISBN 978-3-8062-2150-3
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6

 

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