Wanderheim Farrenstall

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 683,8 m
Lage: Das Wanderheim ist ein frei stehendes Gebäude der Lutherischen Bergen zwischen den drei Ortschaften Weilersteußlingen, Ennahofen und Grötzingen im oberen Teil des Griestals, welches sich von Grötzingen hinab ins Schmiechtal zieht; in der Nähe von Allmendingen und Schelklingen im Alb-Donau-Kreis.
Karte-WH-Farrenstall
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  548564 N  5354810
GPS Koordinaten: N 48.34460° E 009.65541°
Nächste Wanderheime: Burg Derneck, 17 km
Wanderheim Sternberg, 29 km
Weidacher Hütte, 33 km
Betreuer: Rudolf Ganser
Weilersteußlingen
Im Wörth 2
89604 Allmendingen
Tel: 0 73 84/5 47
Fax: 0 73 84/62 89
Bewirtschaftung: Ganzjährig, Sa/So/F,
bei Anfrage u.U. auch wochentags möglich
Übernachtungen: 3 Vierbettzimmer, 1 Fünfbettzimmer,
2 Sechsbettzimmer, 1 Zehnbettzimmer
Gasträume: 1 Gastraum, 1 großer Tanzsaal
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 524 Bad Urach
TK 35: Blatt 26 Ehingen – Münsingen

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Allgemeines

Wie der Name schon sagt, war das Wanderheim vor Jahren ein Farrenstall. Mitglieder von Volkstanz-, Jugend- und Ortsgruppe Weilersteußlingen im Donau-Bussen Gau haben unter der Leitung des rührigen Gauobmannes Rudolf Ganser aus dem alten Gebäude in 20-monatiger Arbeit ein schmuckes, bestens eingerichtetes Wanderheim gemacht. Der Bau ist von außen nüchtern, dafür aber im Inneren geschmackvoll und gemütlich gestaltet. Das Wanderheim liegt an der K 7334, die vom Schmiechtal (B 492) durch’s Grießtal hinauf nach Grötzingen führt. Kurz vor dem Wanderheim biegt nach Norden die Straße nach Ennahofen ab und nach Süden die Straße nach Weilersteußlingen. Das Wanderheim steht allen Gruppen offen, nicht jedoch Einzelwanderern.
Wandermöglichkeiten gibt’s im nahen Schmiechtal mit Heutal und Tiefental und südlich vom Wanderheim im Briel- und im Weiten Tal. Die umliegenden Orte gehören zu den „Lutherischen Bergen“. Seit dem Augsburger Religionsfrieden (1555) bestimmte der Landesherr über die Religionszugehörigkeit seiner Untertanen. Da das Gebiet zum Herzogtum Württemberg gehörte, musste die Bevölkerung dieser Orte beim neuen lutherischen Glauben bleiben, während die umliegenden Herrschaften – vor allem Vorderösterreich – beim alten katholisch Glauben blieben.

Hinweis: Hunde sind beim Pächter nicht erwünscht.

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Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn von den Strecken 755 Tuttlingen – Sigmaringen – Ulm
und 756 Memmingen – Ulm – Schelklingen – Münsingen oder Ehingen/Donau:

  • Vom Bahnhof Allmendingen (755) auf dem SAV–Weg mit blauer Gabel auf den Roten Berg – Abstieg ins Weite Tal – Ermelau – Weilersteußlingen – Wanderheim, 6 km
  • Vom Bahnhof Allmendingen (755) – auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck – Kleinallmendingen – zum TP 605 – ca. 300 m danach Abzweigung auf den Weg zum Nägelesstein – Abstieg in das Weite Tal – dieses aufwärts bis zur Kätheren Küche – einige Meter zurück und durch’s Rauhtal (Achtung! ungeteerte, kaum befahrene Autostraße) nach Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 10 km
  • Vom Bahnhof Munderkingen (755) – auf dem SAV-Weg mit blauer Raute zum Schloss Mochental (einst Sommerresidenz der Äbte von Zwiefalten) und weiter zum Schwäbischen-Alb-Oberschwaben-Weg (= HW 7) auf dem Landgericht – auf diesem Weg nach Altsteußlingen – hinab ins Brieltal – zur Kätheren Küche – und ohne Markierung durch’s Rauhtal (Achtung! ungeteerte, kaum befahrene Autostraße) nach Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 20 km
  • Vom Bahnhof Hüttten (756) auf dem Schwäbische–Alb–Oberschwaben–Weg (= HW 7) durch das Tiefental, hinauf zur Albhochfläche, dann weiter in Richtung Ennahofen, vom Aussichtspunkt beim TP 722 zum Wanderheim absteigen, 8 km

 

Mit dem Bus:

  • Bushaltestellen an der Strecke Münsingen – Ehingen; von Mo–Fr normaler Verkehr, Sa eingeschränkt, So: keine Busverbindung
    – Frankenhofen, auf dem SAV–Weg mit roter Gabel durch den Wald Heidenhau, nach Grötzingen und zum Wanderheim, 5 km
    – Altsteußlingen, auf dem Schwäbischen–Alb–Oberschwaben–Weg (HW 7) zunächst hinab ins idyllische Brieltal, vorbei an der Kätheren Küche und dann ohne Markierung durch’s Rauhtal (ungeteerte Fahrstraße mit gelegentlichem Autoverkehr) hinauf nach Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 7 km
  • Bushaltestellen an der Strecke Münsingen – Mehrstetten – Schelklingen, täglich Verkehr:
    – Talsteußlingen – durch’s Dunsttal (Vorsicht! Nicht hinauf zum Schloss Neusteußlingen) hinauf nach Ennahofen und hinab zum Wanderheim, 4 km
    – Hütten – auf dem Schwäbischen–Alb–Oberschwaben–Weg (HW 7) durch’s Tiefental hinauf zur Albhochfläche, dann jedoch weiter in Richtung Ennahofen, vom Aussichtspunkt beim TP 722 zum Wanderheim absteigen, 8 km

 

Mit dem PKW und Reisebus:

Für PKW und Busse Zufahrt bis direkt vor das Wanderheim. Anfahrtsmöglichkeiten:

  • Autobahn A8, Ausfahrt Merklingen – Blaubeuren – weiter auf der B 492 nach Schelklingen – zwischen Schmiechen und Allmendingen nach Grötzingen abbiegen, das Wanderheim erreichen Sie nach ca. 5 km.
  • Von Ehingen kommend auf der B 492 Richtung Blaubeuren – zwischen Allmendingen und Schmiechen nach Grötzingen abbiegen, das Wanderheim liegt nach ca. 5 km links der Straße.
  • Autobahn bis Ulm, dann laut Karte weiter nach Blaubeuren oder Ehingen – zwischen Allmendingen und Schmiechen nach Grötzingen abbiegen, das Wanderheim liegt nach ca. 5 km links der Straße.

vom westlichen Vereinsgebiet kommend:

  • Entweder bis Ehingen, dann auf der B 465 in Richtung Stuttgart bis Altsteußlingen, dort nach Grötzingen abbiegen, weiter in Richtung Allmendingen.
  • auf der B 465 von Münsingen kommend bis Frankenhofen, links abbiegen nach Grötzingen, weiter in Richtung Allmendingen, das Wanderheim liegt dann etwa 500 Meter nach Ortsende rechts der Straße.

 

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Wanderungen

  • Rauhtal und Brieltal: Über Weilersteußlingen hinab ins Rauhtal (ungeteerte Straße, Vorsicht! Gelegentlich Autoverkehr), im quer verlaufenden Brieltal dann aufwärts, vorbei an der Kätherenkuche – auf dem Weg mit roter Gabel hinauf zu einer einsamen Burgstelle – nach dieser Burgstelle verlassen wir den Albvereinsweg und gehen in einem kleinen Seitental hinauf zur K 7347. Nach Weilersteußlingen gelangen wir auf Wegen nördl. des Waldes, dann hinauf nach Weilersteußlingen und hinab zum Wanderheim, 10 km
  • Brieltal und Weites Tal: Wie oben über Weilersteußlingen durch’s Rauhtal hinab ins Brieltal unterhalb der Kätherenkuche – das Brieltal abwärts – ein kleiner Abstecher zum Nägelesstein lohnt sich – dann das Weite Tal hinab bis zum Weg mit blauer Gabel – auf diesem gelangen wir zur Hochfläche, bleiben dann aber am Waldrand, bis uns dieser ins Grießtal hinabführt, wo wir aufs Wanderheim trefffen, 12 km
  • Ins Schmiechtal und zur Ruine Justingen: Vom Wanderheim zu dem Aussichtspunkt westl. von Ennahofen – auf dem Schwäbischen-Alb-Oberschwaben-Weg (= HW 7) nördl. an Grötzingen vorbei, dann auf einem Weg mit roter Gabel zur K 7335 – nach Tiefenhülen – dann durch das Bettal oder das Schindertäle (beide ohne Markierung) hinab ins Heutal. In Sondernach gehen wir nicht rechts des Bahngleises, sondern in die kleine Ortschaft hinein, zur Riedmühle auf schmalem Pfad – hinauf zum SAV-Weg mit gelber Raute, der nicht ganz auf halber Höhe des Berghanges nach Hütten führt. Dort lohnt sich ein Abstecher zur Ruine der Burg der Herren von Justingen, die zur Zeit der Staufer eine große Rolle spielten. Etwas oberhalb der K 7409 – auf dem Schwäbischen–Alb–Südrand–Weg (HW 2) gelangen wir nach Talsteußlingen – durch das Dunsttal zur Höhe und über Ennahofen wieder hinab zum Wanderheim, 16 km

 

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Radwanderungen

  • Lange Talfahrt durch’s Schandental – Heutal – Schmiechtal: Auf der Kreisstraße K 7334, dann auf der K 7335 kommen wir auf die Höhe bei Tiefenhülen – wir bleiben auf diesem Höhenzug, kommen vorbei an den Fluren Steinmauern, Hochstetten, am Heuhof; Bremelau umfahren wir nordöstlich – vorbei an der Kläranlage hinab ins Heutal. Der Radweg führt in leichtem Gefälle immer im Talgrund etwas bergab. In Sondernach und Hütten müssen wir genau nach der Karte fahren, um dann in Talsteußlingen den Radweg auf der Südseite des Tales zu erreichen. Kurz vor Schmiechen, beim Hohlen Stein, biegen wir auf einen Forstweg ein, der uns durch die Winterhalde auf die Höhe führt. Auf dem Weg mit blauer Gabel geht’s dann bei leichter Steigung weiter. Um Höhe zu sparen, verlassen wir den blaue-Gabel–Weg und fahren zu den TPen 734 und 740. Wir stoßen wieder auf den blaue–Gabel–Weg, der nach Ennahofen führt. Nach einer kurzen Abfahrt sind wir im Wanderheim, 30 km
  • Ins Große Lautertal, vorbei an 10 Ruinen: Wie bei der vorherigen Radtour fahren wir nach Bremelau – auf der K 6771 hinab nach Hundersingen, wo gleich zur rechten Hand auf einem Felsklotz die Ruine Hohenhundersingen zu sehen ist. Wir fahren über die Lauter zur rechten Talseite und bleiben bis kurz vor Lauterach immer auf dem Lautertal-Radweg. Am oder über dem Weg liegen die Ruinen Bichishausen, Nieder- und Hohengundelfingen, die Burg Derneck (auch Wanderheim des Schwäbischen Albvereins), Schülzburg, Maisenburg, Wartstein, Monsberg und Reichenstein. Lohnend sind die Aufstiege nach Hohengundelfingen, zur Burg Derneck, zur Schülzburg und zum Wartstein. Wenn wir in Lauterach nicht einkehren wollen, verlassen wir das Lautertal auf dem Radweg, der hinauf zum ehemaligen Dorf Mahlstetten führt. Auf guten Forstwegen kommen wir zur L 231; die Straße steigt zur Höhe des Landgerichtes; beim TP 719 finden wir tatsächlich einen Gedenkstein an diese uralte Gerichtsstätte. Wir bleiben nur 2 km auf dem Kammweg, biegen dann nach Dächingen ab, queren die B 465 und kommen auf dem Rad- und Wanderweg nach Grötzingen und hinab zum Wanderheim, ohne Abstecher zu den Ruinen, ca. 47 km

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6

 

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