Wanderheim Burg Teck

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

www.burg-teck-alb.de
www.teckblicker.de

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 775 m
Lage: Auf dem höchsten Punkt des vor dem Albtrauf sich in einer Länge von 3 km hinziehenden schmalen und hohen Bergrückens des Teck-Berges, oberhalb der Stadt Owen („Auen“ gesprochen).  

Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  534680 N  5381829
GPS Koordinaten: N 48.58858° E 009.47029°
Nächste Wanderheime: Eninger Weide, 30 km
Sternberg, 30 km
Wasserberghaus, 38 km
Pächter: Uwe und Speranza Bogner
Burg Teck
73277 Owen/Teck
Telefon 07021 / 55208
Telefax 07021 / 862012
E-mail:
Bewirtschaftung: Ganzjährig,
an Sonntagen und Feiertagen ab 18 Uhr geschlossen (keine Übernachtungen möglich) bis Mittwoch 10 Uhr,
Betriebsferien im Januar und Februar ca. 3 Wochen,
Kiosk ist in den Sommermonaten immer geöffnet.
Übernachtungen: 4 Doppelzimmer, 1 Dreibettzimmer, 5 Vierbettzimmer, 1 Fünfbettzimmer, 1 Siebenbettzimmer
An Sonntagen und Feiertagen keine Übernachtungen möglich
Gasträume: Neben der großen Mörikehalle weitere 2 Gasträume
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 524 Bad Urach
TK 35: Blatt 19 Reutlingen – Bad Urach

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Allgemeines

Die Burg Teck wurde um 1135 bis 1150 von dem Hochadelsgeschlecht der Zähringer erbaut. Owen („Auen“ gesprochen) am Fuße des Teck-Berges wurde zur Stadt erhoben. In der sehr schönen Stadtkirche finden sich einige Grabmäler der Zähringer. Im Jahr 1323 wurde die Burg württembergisch und 1525 im Bauernkrieg wurde sie niedergebrannt. Teile der Umfassungsmauern sind mittelalterlich. Der Schwäbische Albverein erwarb 1941 den Berggipfel samt Burg und baute 1953/55 ein Wanderheim auf die Burgmauern. Gleichzeitig wurde der Aussichtsturm auf dem Stumpf eines alten Burgturmes modernisiert. Das Wanderheim liegt – wie sonst nur das auf dem Roßberg – hoch über dem Land auf einem der markantesten Berge der Alb, dem Albtrauf weit vorgelagert. Umfassende Aussicht von der Burg (Aussichtsturm Burg Teck) und vom Gelben Felsen ins Lenninger Tal und auf den Albtrauf – nach Nordosten bis zum Hohenstaufen und Südwesten an der Baßgeige vorbei zum Hohenneuffen. Bei klarer Sicht ist ein Stück der Alpenkette zu sehen. Beim Parkplatz Hörnle wurden Grillstellen eingerichtet und Spielgeräte für Kinder aufgestellt.

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Anfahrt und Zugänge:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Mit der Bahn
Die aufgeführten Bahnhöfe liegen an der Nebenstrecke Wendlingen – Kirchheim unter Teck – Oberlenningen (761); Wendlingen liegt an der Strecke Stuttgart- Tübingen (760):

  • Vom Bahnhof Owen/Teck über die Parkplätze Bölle oder Hörnle (ein kurzer Gang zu den Wiesen unterhalb dieses Parkplatzes ist sehr lohnend), 3 km, 1 1/2 Stunden
  • Vom Bahnhof Dettingen/Teck über den westlichen Höhenrücken (der gegenüber liegende Teckberg erstreckt sich majestätisch in seiner ganzen Länge und mit 400 m Höhe) nach Owen – Hörnle, 7 km, 4 Stdn
  • Vom Bahnhof Kirchheim/Teck über den Galgenberg – Hinteren Berg – auf den Höhen westlich von Dettingen – Owen – Hörnle, 11 km, 5 Stdn
  • Von den Bahnhöfen Brucken oder Unterlenningen zum Sattelbogen – Gelber Fels – Abstecher zur Veronikahöhle – Burg Teck, 7 km, 3 1/2 Stdn
  • Vom Bahnhof Oberlenningen – Ruine Wielandstein (für Kinder ein Paradies zum Klettern) – Engelhof – Diepoldsburg – Pfad auf einem Felsengrat (den Einstieg findet man neben dem winzigen Friedhof beim Gehöft Diepoldsburg) zur kleinen Ruine Obere Diepoldsburg und zum Rauber – Sattelbogen – Burg Teck, 10 km

 

Mit dem Bus

  • Von der Haltestelle Bissingen/Teck
    – direkt zum Hörnle und dort über die Wiesen unterhalb der Parkplätze, 3 km, 1 1/2 Stdn
    – oder über Breitenstein (mit herrlicher Aussicht weit ins Land und hinüber zur Teck, die wie ein lagernder Löwe vor einem liegt) – vorbei an Ochsenwang – Gehöft Diepoldsburg – weiter wie oben, 11 km, 4 1/2 Stdn
  • Von der Haltestelle Gutenberg über die Gutenberger Höhlen (Gußmannshöhle und Gutenberger Höhle, geöffnet vom 1.Mai bis Mitte Oktober, Anfragen über 07026/7822) – Krebsstein (hier zwischen den Häusern auf den Wasserfelsen hinaustreten, der in alten Zeiten die Burg Wuelstein trug, großartiger Tiefblick) – Hohgreutfels (dieser ist leicht zu finden, wenn man sich immer dem Waldrand entlang hält, Vorsicht! Absturzgefahr!) – Ruine Wielandstein – Engelhof – weiter wie oben, 10 km, 4 1/2Stdn

 

Mit dem PKW und Reisebus

Keine Zufahrt zum Wanderheim
Mit Bussen nur bis zum P Bölle; für die Zufahrt zum P Hörnle ist eine Sondergenehmigung des Landratsamtes Esslingen erforderlich

  • Vom P Bölle, Auffahrt von Owen (in der Ortsmitte ausgeschildert), 1,5 km, 1/2 Std
  • Vom P Hörnle, Auffahrt von Owen (in der Ortsmitte ausgeschildert), 2 km, 1/2 Std
  • Vom P beim Gehöft Diepoldsburg über Ruine Rauber – Gelber Fels, 4 km, 1 1/2 Stunden

 

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Wanderungen

  • Spaziergang rund um die Burg – Vor dem Burgtor nach rechts steil hinab zu den Felsen direkt unterhalb von Turm und Wanderheim. Die Sibyllenhöhle zieht sich 23 m in den Berg hinein direkt unter dem Wanderheim. Der Eindruck ist gewaltig. Im weiteren Verlauf kommt man zum künstlich eingetieften Burggraben an der Südseite der Burg – und auf dem Zufahrtsweg wieder zurück, ca. 800 m
  • Leichte Wanderung: Umrundung des Teckberges: Als Ausgangspunkt nehmen wir einen der Parkplätze Hörnle oder Bölle – und umrunden den Berg auf Waldwegen etwas unterhalb des Waldrandes oder auch etwas darüber. Die Orientierung ist einfach. Am Sattelbogen (hier fließt immer Trinkwasser) gehen wir dann auf der anderen Seite des Berges zurück, 7 km, 2 Stunden – von der Westseite des Berges schöne Blicke ins Lenninger Tal, hinüber zur Baßgeige und auf die ausgedehnten Obsthänge
  • Mittlere Wanderung am Südrand der Schopflocher Berghalbinsel: Sattelbogen – Ruine Rauber – weiter auf dem Felsengrat (siehe oben) – Engelhof – Ruine Wielandstein (für Kinder ein Paradies) – Hohgreutfelsen – Krebsstein mit Aussichtsfelsen Wasserfels – Gutenberger Höhlen (siehe oben) – zum Hochmoor der Torfgrube (nahebei das Ausflugslokal Otto-Hoffmeister-Haus) – Engelhof – direkter Abstieg zum Sattelbogen, vorbei an einem Vulkanaufschluß (erkenntlich am grauen Gestein) 20 km, 7 Stdn, Abkürzungsmöglichkeiten!
  • Große Wanderung auf der Schopflocher Berghalbinsel. Vom Trauf dieser Berghalbinsel bieten sich immer wieder neue Landschaftsbilder. Wer ohne Hast 28 km am Tage „schafft“, dazu noch 2 größere Aufstiege von jeweils 170 m – kann Nord- und Südseite der Berghalbinsel an einem Tag erwandern. Landschaftliche Glanzpunkte am Nordrand: Breitenstein mit herrlicher Aussicht, Pferch (einem abgesunkenen Albtrauf), Randecker Maar, Schafbuckel mit seinem kleinen Ostgrat, Heimenstein mit einer Höhle, Bahnhöfle, hier lohnt sich ein Abstecher zur Ruine Reußenstein; – zurück über das Hochmoor der Torfgrube, ohne Reußenstein 25 km. Die Schönheiten am Südrand der Berghalbinsel wurden schon oben aufgeführt.

 

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Radwanderungen

Die Burg Teck kann nur über den steilen Zufahrtsweg vom P Hörnle aus erreicht werden. Da dieser Weg für Tourenräder im Auf- wie im Abstieg gleichermaßen unangenehm zu fahren ist, wird das Wanderheim Burg Teck nur sehr selten als Stützpunkt für Radwanderungen gewählt.

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Wanderung von Ulm bis Tuttlingen, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6
  • Landesanstalt für Umweltschutz, Herausg. Redaktion Reinhard Wolf „Naturschutzgebiet Teck“, verlag regionalkultur, 1. Aufl. 2000, zahlreiche farbige Abb. 1120Seiten, ISBN 978-3-89735-142-4

 

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