Haus der Volkskunst

NUR FÜR GESCHLOSSENE GRUPPEN AB 8 PERSONEN

Daten und Fakten
Allgemeines
Anfahrt und Zugänge
Wanderungen
Radwanderungen
Literatur

Hier finden Sie die aktuellen Übernachtungspreise aller Wanderheime des Schwäbischen Albvereins.

www.volkstanzgruppe.de

 

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 570 m
Lage: Im Stadtteil Dürrwangen von Balingen, am Fuße der Balinger Berge – u. a. Böllat, Schalksburg, Hörnle, Lochenstein
Karte-WH-Haus-der-Volkskunst
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E  491697 N  5343000
GPS Koordinaten: N 48.24016° E 008.88818°
Nächste Wanderheime: Lochenhütte, 7 km,
Nägelehaus, 17 km
Nusplinger Hütte, 18 km
Rauher Stein, 24 km
Betreuer: Haus der Volkskunst
Volkstanzgruppe Frommern
Schwäbischer Albverein
Ebinger Straße 52 – 56
72336 Balingen-Dürrwangen
Tel: 0 74 33 / 43 53
Fax: 0 74 33 / 38 12 09
eMail:
Bewirtschaftung: Ganzjährig, nur für Gruppen ab 8 Personen
Übernachtungen: 100 Betten in Mehrbettzimmern und einigen Doppelzimmern mit Dusche und WC
Gasträume: Wirtschaft für bis zu 100 Personen (schwäbische Küche), große Sonnenterrasse, Musiksaal mit Flügel, Tanzsaal mit Bühne, 2 Übungsräume, Werkstatt für Werkarbeiten und Musikinstrumentenbau, Töpferwerkstatt, Handweberei, Trachtennähstube, dazu ein schöner Garten mit Grillplatz.
Erforderliche Wanderkarten TK 50: Freizeitkarte Blatt 523 Tübingen – Reutlingen
TK 35: Blatt 24 Albstadt – Balingen

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Allgemeines

Das Haus der Volkskunst in Balingen-Dürrwangen wird von der Volkstanzgruppe Frommern ehrenamtlich betrieben. Es ist die musisch-kulturelle Bildungsstätte des Schwäbischen Albvereins. Mit seinen Übungsräumen und der technischen Ausstattung ist es ideal für Tanz- und Musiklehrgänge, bietet aber noch viele weitere Möglichkeiten von der Kreativfreizeit bis zum Wanderausflug.
Zwei alte Bauernhäuser wurden in 24.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit von den Mitgliedern der Volkstanzgruppe Frommern zum Haus der Volkskunst umgebaut. Dabei ist die Verbindung schöner alter Bausubstanz mit moderner Umwelttechnik gelungen. Erdwärme, Nutzung der Sonnenenergie durch eine 5-kW-Photovoltaikanlage und zwei thermische Solaranlagen, dazu Vollwärmedämmung, machen die Häuser zukunftsfähig.
Für Wandergruppen ist das Haus der Volkskunst am Fuß der Balinger Berge ein günstig gelegener Stützpunkt. Wanderungen und Radfahrten bieten sich auf der Südwestalb, der Zollernalb und im Albvorland an.

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Anfahrt und Zugänge:

Mit der Bahn – an der Strecke Tübingen-Aulendorf (Zollern-Alb-Bahn, Strecke 766)

  • Vom Bahnhof Frommern – Halt nur auf Verlangen, Haltewunschtaste drücken, 1,5 km
  • Vom Bahnhof Balingen: Auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck zum Binsenbol und Höchst (803 m), noch vor dem Höchst zum Raißenbühl abbiegen (nun ohne Zeichen) – hinab zum Zeitental und zur Hauptstraße Frommern-Dürrwangen – noch 800 m bis zum Wanderheim, 9 km
  • Vom Bahnhof Bisingen: Auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck am Hundsrücken vorbei – Geißberg – Höchst – dort südl. des Wasserbehälters ohne Zeichen zum Raißenbühl – hinab zum Zeitental – zur Hauptstraße Frommern-Dürrwangen – noch 800 m bis zum Wanderheim, 12 km

 

Mit dem PKW und Reisebus:
PKW und Busse können bis zum Wanderheim fahren.
20 Parkplätze gibt es in 100 m Entfernung bei der Kirche

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Wanderungen

  • Zillhauser Wasserfall: Über den Raißenbühl zum Höchst – auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck hinab nach Zillhausen – zum Wasserfall – am südl. Ortsende, vorbei an der neueren Kirche schräg aufwärts in Richtung Böllat – unterhalb des Steilabfalles um den Böllat herum – hinter dem Hof Wannental vorbei und zum SAV-Weg mit blauer Gabel – auf diesem hinab nach Dürrwangen, 13 km
  • Schalksburg und Heersberg: Auf dem SAV-Weg mit blauer Gabel, dann mit blauem Dreieck hinauf zum Felsklotz, auf dem in früheren Zeiten die Schalksburg stand. Ein wieder errichteter Bergfried bietet eine schöne Aussicht. Auf dem Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg gelangen wir auf einem kleinen Abstecher nach Burgfelden. Dort kann die mehr als 1000-jährige Kirche besichtigt werden. Einige hundert Meter sind’s dann noch bis zum Burgfelder Böllat, einem Felskopf mit weiter Sicht ins Land. Wir gehen auf der Dorfstraße nach Süden und biegen bei den letzten Häusern auf den Weg mit roter Raute ein. Diesem folgen wir auf den Heersberg mit seiner weitläufigen Wacholderheide. Wir können bis zum Aussichtspunkt über Lautlingen gehen, dann wieder zurück und auf dem Weg mit roter Raute in Richtung Laufen absteigen. Wenig unterhalb des Steilhanges treffen wir auf einen guten Forstweg, der uns zunächst auf halber Höhe, dann in leichtem Gefälle um die Schalksburg herumführt, bis wir auf den Weg mit blauer Gabel treffen, auf dem wir am Beginn der Wanderung aufgestiegen sind, 14 km
  • Zum Hörnle und Lochenstein: Diese zwei östlichen Berge der vier Balinger Berge weisen Partien auf, die ans Hochgebirge erinnern, zumal man dort auch Gemsen beobachten kann. Vom Wanderheim geht’s in Richtung Frommern, dann gleich nach der Brücke über die Eyach nach links auf der Marienstraße, über’s Bahngleis und unter der B 463 hindurch. Ab hier gehen wir auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck steil aufwärts bis wir direkt unter dem Steilabfall auf einen Forstweg treffen, der uns nach links unter den imponierenden Steilwänden nach Süden führt, bis wir schließlich auf den Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg treffen, der von Laufen herauf kommt, und uns steil nach rechts hinauf zur Hochfläche bringt. Der Weiterweg führt oberhalb entlang der gewaltigen Felsabbrüche und bietet schöne Ausblicke ins obere Eyachtal. Vom Felsen am Hörnle (956 m) blicken wir nach Norden weit hinaus ins Land. Es geht nun immer dem Trauf entlang, vorbei an der Jugendherberge Lochen, über die viel befahrene L 440 (eine inoffizielle, aber beliebte Motorrad-Rennstrecke) zum großen Parkplatz. Von diesem führt ein Pfad, zunächst recht felsig, hinauf auf den Lochenstein mit seinem kleinen Wanderheim. Auch hier ist die Aussicht vom großen Felsen mit Gipfelkreuz prächtig. Der Abstieg erfolgt nach Westen. Am Sattel zwischen Lochenstein und Schafberg gehen wir wenige Meter abwärts, dann nach rechts auf einen Forstweg, der direkt unter dem Steilanstieg zu einer Kehre der L 440 führt. Wir gehen auf dieser bis zur nächsten Kehre abwärts, biegen dann auf einen Forstweg ein, der uns unter den Steilhängen des Hörnles wieder zum Weg unseres Aufstieges führt, 16 km

 

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Radwanderungen

  • Rund um die Burgfelder Berginsel: Um den Pfeffinger Sattel mit einer nur kurzen Anstrengung zu erreichen, fahren oder schieben wir auf dem grün eingezeichneten Radweg hinauf zum Vorberg Egert; unterhalb des Steilabfalles des Pfeffinger Böllats geht’s dann fast eben zum Pfeffinger Sattel – und von dort aus fast ohne Unterbrechung in angenehmem Gefälle das Eyachtal abwärts. Aus der Wanderkarte geht der Verlauf des Radweges eindeutig hervor. Da uns die kurze Strecke genügend Zeit lässt, können wir gleich am Ortsbeginn von Albstadt-Ebingen das Badkap besuchen oder in Lautlingen im früheren Schloß der Schenken von Stauffenberg das Museum mit der Musikhistorischen Sammlung Jehle. Zum Gedenken an die Brüder Claus und Berthold von Stauffenberg, die dem Naziterror durch das Attentat auf Hitler ein Ende bereiten wollten, wurde an der Nordecke der Lautlinger Kirche 1957 eine Rundkapelle eingeweiht. 22 km.
  • Haigerloch: Dieses kleine Städtchen und frühere Residenz eines Zweiges der Hohenzollern ist eine Reise wert. Es liegt außerordentlich romantisch im engen Tal der Eyach, die sich dort tief eingeschnitten hat, einige Stadtteile liegen auf den Höhen oberhalb der Eyach. Hinter den Häusern ragen an manchen Stellen steile Felswände auf. Sehenswert sind in Haigerloch die Schloßkirche und die Kapelle St. Anna, beides hervorragende Barockkirchen. In einem tiefen Felsenkeller unterhalb des Schlosses befindet sich das Atomkellermuseum. Hier wurden in den Kriegsjahren erste Versuche einer Kernspaltung vorgenommen, die schon damals zu einem Erfolg führten, der allerdings nicht verwertbar war.
    Vom Rathaus Dürrwangen fahren wir zunächst in Richtung Binsenbol, kommen dann zur grün eingezeichneten Radstrecke, die über Engstlatt, vorbei an Owingen, durch Stetten hindurch auf die Höhen östlich von Haigerloch führt. Über das Schloß kommen wir hinunter ins Tal. Ist die Unterstadt ausgiebig erkundet, kommen wir zu den westlich gelegenen Stadtteilen, wo auch die St. Annakapelle zu finden ist. Bis Gruol folgen wir dem Radweg, fahren dann aber – nicht mehr auf dem Radweg – bis zur Unteren Mühle ein kurzes Stück talabwärts, biegen in das Hauser Tal, gelangen über Erlaheim nach Geislingen. Von dort fahren wir auf der K 712 in Richtung Erzingen, das wir über Bronnhaupten und den Uhlesberg erreichen. Ab Endingen führt der Radweg nahe des Bahngleises nach Frommern, von wo das Wanderheim leicht zu erreichen ist, 48 km.

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 498 Seiten, ISBN 978-3-8062-2726-0
  • Schwäbische Alb – Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrand-Weg (HW1 + 2), 1. Auflage 2008, Kartenskizzen, 334 Seiten, ISBN 978-3-8062-2203-6
  • Rainer Fieselmann „Zollernalb“ Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2012, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 978-3-87407-651-7

 

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