Zwei-Eichen-Turm bei Pliezhausen, Kreis Reutlingen

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen
Literatur

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 400 m
Höhe des Turms: 20 m
Öffnungszeiten: Während der Sommermonate ist der Zwei-Eichenturm sonntags geöffnet. Zu anderen Zeiten kann ein Leihschlüssel im Rathaus abgeholt werden.
Nächste Parkmöglichkeit: Direkt am Turm
Lage: Karte-Zwei-Eichen-Turm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 514713 N 5378804
GPS Koordinaten: N 48.56216° E 009.19941°
Erforderliche Wanderkarten: Blatt Landkreis Tübingen und
Blatt 19 Reutlingen – Bad Urach oder
Freizeitkarte Blatt 523 Tübingen – Reutlingen

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Allgemeines

Der Betonturm wurde 1930 vom Schwäbischen Albverein auf einer freien Anhöhe am Rande des Neckartales am nordwestlichen Ortsrand von Pliezhausen errichtet. Er wurde 1980 renoviert. Feuerstelle und Spielplatz befinden sich am Turm.

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Aussicht

Der Albtrauf mit seinen hellen Felsen ist von hier aus ebenso gut zu überblicken wie von Jubiläumsturm, Katharinenlinde oder Uhlbergturm: Infolge der größeren Nähe sind allerdings Einzelheiten besser zu erkennen.  Besonders faszinierend ist beim Zwei-Eichen-Turm der Tiefblick auf den Neckar, der von Tübingen her, flankiert von drei großen Baggerseen, auf den Turm zufließt und nach der Pliezhäuser Schleife gegen Nürtingen weiterzieht. Wegen der größeren Nähe zum Albtrauf treten einzelne Berge deutlicher hervor, so die Vulkanschlote von Grafenberg und Florian. Das Bild beherrscht jedoch die steil und majestätisch aufragende Achalm. Der niedrigere Georgenberg ist hinter Reutlingen vor Wanne und Schönberg auszumachen. Nach Westen folgt der Roßberg – und davor die kleine Kuppe der Alteburg, die aus Felsgestein besteht, das vor Jahrmillionen bei einem großen Erdrutsch 150 m in die Tiefe glitt. Im hintersten Winkel des Echaz-Einschnittes ist neben dem Lippentaler Hochberg der Lichtenstein gerade noch zu erkennen.

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Wanderungen zum und vom Turm:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Wenn Sie mit Bahn oder Bus in Richtung Zwei-Eichen-Turm fahren, haben Sie gegenüber der Anfahrt mit dem PKW zwei Vorteile:

–    Die Fahrkarten sind an Wochenenden stark ermäßigt und

–    Sie können auf einer längeren Route zum Turm wandern und auf einer anderen, kürzeren wieder zurück zu einer anderen Haltestelle von Bahn oder Bus

Für Mitglieder des Schwäbischen Albvereins (ebenso anderer Wandervereine, die dem Deutschen Wanderverband angehören) ist der Eintritt in den Turm frei, und zwar für die ganze Familie des Mitgliedes. Der Turmausflug wird so zu einem abwechslungsreichen und dazu preiswerten Erlebnis.

Von den Bahnhöfen – alle an der Strecke 760 Stuttgart – Tübingen

  • Kirchentellinsfurt – auf dem SAV-Weg mit rotem Strich am südlichen Steilhang des Neckartales etwas oberhalb des Flusses zur Neckarbrücke Altenburg-Pliezhausen – weiter jenseits des Neckars durch den Hangwald nördl. des Tales – vorbei an einem Friedhof und zum Turm, 7 km
  • Von Wannweil über aussichtsreiche Höhen – ohne Zeichen durch den Ort – vorbei an der ehem. Schalggenburg (es sind nur noch große Wälle zu sehen) in Richtung Wasserbehälter – auf Feldwegen zunächst zum Wasserturm – Sickenhausen wird auf Feldwegen westl. umgangen – zum SAV-Weg mit blauer Gabel – über die Altenburger Neckarbrücke und mit dem roten Strich hinauf zum Zwei-Eichen-Turm, 9 km
  • Von Betzingen über aussichtsreiche Höhen  – auf dem SAV-Weg mit blauer Gabel vorbei an Degerschlacht – durch Sickenhausen – über die Altenburger Neckarbrücke auf dem SAV-Weg mit rotem Strich hinauf zum Zwei-Eichen-Turm, 10 km
  • Von Metzingen durch Wälder und Felder, aussichtsreiche Höhen und ein hübsches Tälchen – auf dem SAV-Weg mit blauem Strich durch die Altstadt – zur Ausfahrt Metzingen West an der B 312 – auf dem SAV-Weg mit blauem Punkt durch den Nollenwald – durch Reicheneck – das Tälchen des Reichenbaches wird gequert – durch Oferdingen – über die Neckarbrücke und durch Pliezhausen zum Turm, 10 km
  • Von Nürtingen auf den Höhen nördl. des Neckars zum Turm – vom Bahnhof durch die Altstadt – Neckarbrücke – Galgenberg – dort auf den Wanderweg Baden-Württemberg (HW 3 mit grünem Baum) – südl. von Grötzingen den bezeichneten Weg verlassen – südl. am Kleinbergle vorbei – mit dem Radweg über die B 312 – auf Waldwegen durch den Wald Harlanden – zum TP 418 auf der K 1256 – in Schlaitdorf wieder zum Wanderweg Baden-Württemberg – Altenriet – Dörnach – dort nach Süden – die K 6756 wird gequert – zum Turm, 18 km
  • Von Dettenhausen, Endstation der Schönbuchbahn Böblingen-Dettenhausen, Strecke 790.72 – auf dem SAV-Weg mit blauem Punkt zum ehem. Schloss Einsiedel – auf dem Wanderweg Baden-Württemberg (grüner Baum und roter Strich) nach Rübgarten und weiter zum Turm, 13 km

 

Von den Bushaltestellen

  • Pliezhausen, 300 m
  • Rübgarten – auf dem Wanderweg Baden-Württemberg (grüner Baum mit rotem Strich) zum Turm, 2,5 km
  • Walddorf – auf dem SAV-Weg mit rotem Punkt nach Dörnach – in das Tälchen des Merzenbaches – auf dem Wanderweg Baden-Württemberg zum Turm, 5 km
  • Altenriet – auf dem Wanderweg Baden-Württemberg durch den Rainerwald – queren des Merzenbachtälchens – zum Turm, 5 km
  • Neuenhaus – auf dem SAV-Weg mit rotem Strich zum Wanderweg Baden-Württemberg – Das Tal des Merzenbaches wird gequert – durch Pliezhausen zum Aussichtsturm, 10 km
  • Mittelstadt – auf dem SAV-Weg mit blauem Strich über die Neckarbrücke – entlang des Merzenbaches ein Stück talauf – auf dem Wanderweg Baden-Württemberg zum Turm, 4 km
  • Altenburg – auf dem SAV-Weg mit rotem Strich über die Neckarbrücke – durch den steilen Hang des Neckartales direkt hinauf zum Aussichtsturm über Pliezhausen, 3 km

 

Radwanderungen

sind anhand der TK 35 leicht zusammenzustellen:

Auf den aussichtsreichen Höhen zwischen Neckar und Schaich, bzw. Aich gibt es genügend fahrbare Feldwege, desgleichen im südöstl. Teil des Schönbuches zwischen der B 27 alt und dem Neckartal. Dagegen ist das Albvorland zwischen Neckar und B 312/B 28 sehr dicht besiedelt und die Ortsverbindungsstraßen häufig stark befahren; weshalb es schwierig ist, dort eine Radtour zusammenzustellen, zumal im Neckartal kein durchgehender Radweg verläuft

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Literatur:

  • Dieter Buck „Ausflugsziel Schönbuch“, Silberburg Verlag, 4. Aufl. 2008, 16 Wanderungen, 14 Radtouren, 4 Stadterkundungen, zahlreiche Infos, zahlreiche farbige Abb., Wegeskizzen, 167 Seiten, ISBN 978-3-87407-375-2.
  • Rainer Fieselmann „Reutlinger und Uracher Alb“, Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2012, Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 978-3-87407-650-0.

 

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