Hursch-Turm bei Zainingen, Gemeinde Römerstein, Kreis Reutlingen

Daten und Fakten
Aussicht
Wanderungen

Wichtiger Hinweis: Gefahr durch Blindgänger auf dem ehemaligen
Truppenübungsplatz Münsingen, weitere Infos hier.

Daten und Fakten

Höhe über NN: 853 m
Höhe des Turms: 42 m
Baujahr: 1981
Bauart: Stahlgitterkonstruktion
Öffnungszeiten: An Sonn- und Feiertagen vom 15. März bis 15. November geöffnet.Unter der Woche und während den Wintermonaten Schlüssel gegen Kaution:

  • Gasthaus / Metzgerei zum Engel
    72587 Römerstein-Zainingen
    Tel.: 07382 / 388
    Ruhetag: Mittwoch Nachmittag ab 15:00 Uhr und
    letzter Sonntag im Monat
  • Gasthaus Löwen
    72587 Römerstein-Zainingen
    Tel.: 07382 / 396
    Ruhetag: Montag ab 15:00 Uhr u. Dienstag
  • Rathaus Römerstein
    72587 Römerstein-Böhringen
    Tel.: 07382 / 9398 – 0
  • Hotel / Gasthof Herrmann
    Am Marktplatz
    72525 Münsingen
    Tel.: 07381 / 1826-0
    kein Ruhetag
  • Gasthaus Schützen
    Hauptstr. 318
    72525 Münsingen
    Tel.: 07381 / 3186
    Ruhetage: Montag ab 15:00 Uhr und
    Dienstag ganztägig
  • Rathaus Heroldstatt
    72535 Heroldstatt
    Tel.: 07389 / 9090 – 13
  • Hans-Günther Mohn
    72535 Heroldstatt-Ennabeuren
    Ulmerstr. 29
    Tel.: 07389 / 653
  • Gasthof / Hotel Lamm
    89150 Laichingen-Feldstetten
    Tel.: 07333 / 9691 – 0
    Ruhetag: Mittwoch Nachmittag ab 15:00 Uhr
  • Gasthof / Hotel Post
    89150 Laichingen-Feldstetten
    Tel.:07333 / 9635 – 0
    kein Ruhetag
  • Tourist-Information Münsingen
    Hauptstr. 13
    72525 Münsingen
    E-Mail:
    Rückfragen unter Tel.:  0 73 81 / 18 21 45 während unserer Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-12 Uhr und von 14-17 Uhr
  • Biosphärenzentrum Schwäb. Alb ,
    Von der Osten Straße 4, 6,
    72525 Münsingen,
    Tel.: 07381 93293831
    biosphaerenzentrum@rpt.bwl.de
    www.biosphaerenzentrum-alb.de
    Öffnungszeiten:  Jan. – März  10 – 16 h,
    Apr. – Okt. 10 – 18 h.
    Dienstags geschlossen

 

GEFAHREN-HINWEISE BEACHTEN

Nächste Parkmöglichkeit: P in Ortsmitte Zainingen, dann am Löwen vorbei in die Münsinger Straße und mit Zeichen gelbe Raute (oder Gabel) hinein in den ehemaligen Truppenübungsplatz und hinauf zum Turm.
Lage: Karte-Hursch-Turm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 539192 N 5368755
GPS Koordinaten: N 48.47070° E 009.53024°
Erforderliche Wanderkarte: Blatt 26 Ehingen – Münsingen    oder
Freizeitkarte Blatt 524 Bad Urach

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Aussicht

Der Turm steht zwar nur an der dritthöchsten Stelle des Übungsplatzes; doch kann sich der Betrachter auf der Aussichtsplattform bei einer Höhe des Turmes von 42 m über alle anderen Höhen erhaben fühlen. Am interessantesten ist die Aussicht nach Norden: Über Zainingen und Böhringen hinweg geht die Sicht zum Römerstein (mit seinen 872 m die höchste Erhebung der mittleren Alb) und an ihm vorbei zum Albtrauf bei Gutenberg. Jenseits des Lenninger Lautertales sind der Weiler Krebsstein mit dem Wasserfels, weiter links davon der Hohgreutfels und ganz weit links die Teck mit ihrem Aussichtsturm zu sehen. Links von der Teck sieht man in der Ferne den Stuttgarter Fernsehturm. Rechts von der Teck steigt der Breitenstein vor dem Albtrauf noch dachartig auf. Rechts vom Breitenstein erstreckt sich das kleine Plateau des Auchterts. Rechts vom Römerstein taucht möglicherweise die Ruine Reußenstein und in der Ferne der Hohenstaufen auf. Der Blick nach Osten gehrt über das Albhochland zur Blaubeurer und Ulmer Alb. Bei klarem Wetter kann vielleicht sogar der Turm des Ulmer Münsters ausgemacht werden. Nach Süden überblickt man das gesamte Gelände des Gutsbezirks Münsingen einschließlich dem Münsinger Hardt, wie der ehemalige Truppenübungsplatz jetzt genannt wird. In der Ferne grüßt der Turm Sternenberg und nach Osten haben wir den Blickkontakt zum Turm Waldgreut. Bei klarem Wetter zeigen sich gelegentlich sogar die Alpen. Im Westen liegt am nächsten das ehemalige Dorf Gruorn mit seiner noch erhaltenen Kirche. Über der Münsinger Schüssel der Sternberg mit seinem Aussichtsturm zu sehen, rechts davon und etwas weiter das Schloss Lichtenstein und die Pfullinger Unterhose, wie der Schönbergturm treffend bezeichnet wird. Links vom Lichtenstein kann bei guter Sicht der Turm auf dem Roßberg zu sehen sein.

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Wanderungen zum und vom Turm:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

  • Münsingen – am Hungerberg vorbei auf dem SAV-Weg mit gelbem Dreieck nach Trailfingen, dann mit gelber Raute auf einem kurzen Abstecher zur ehemaligen Ortschaft Gruorn, dann weiter auf demselben Weg – ein kurzes Stück auf einer alten Römerstraße – und nach Norden bis zum Abzweig (ebenfalls mit gelber Raute) zum Turm auf dem Hursch,  8 km, 170 m Anstiege.
  • Von Seeburg mit dem SAV-Zeichen gelbes Dreieck das romantische Fischburgtal aufwärts bis nach dem ersten Wanderparkplatz von rechts her das Brucktal einmündet. In diesem geht es – immer im Talgrund -aufwärts (später heißt das Tal dann „Bental“) bis von Zainingen her der Weg mit gelber Raute hinein ins  Münsinger Hardt führt; nach ca. 250 m biegt nach rechts der Weg zum Aussichtsturm ab,  5 km, 280 m Anstiege.
  • Von Oberlenningen mit dem SAV-Zeichen rote Raute der Lauter entlang talauf; doch noch vor der Kläranlage – jetzt ohne Zeichen – über die Lauter – dann nach links abbiegen und im Talgrund bleiben, doch bei der nächsten Wegabzweigung nach Süden zur B 465 gehen. Diese wird überquert; dann auf dem SAV-Weg  mit der roten Gabel nach Osten, dann bald nach rechts mit demselben Zeichen hinein in das Donntal. Wir bleiben im Talgrund. Im Talschluß führt der Weg hinauf zur Albhochfläche. Dort überqueren wir bei den Fuchslöchern die K 6404 und gelangen mit demselben Zeichen zum Römerstein mit seinem Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins. Vom Turm aus sind alle vier Albvereinstürme im Münsinger Hart auszumachen. Der Weg mit gelber Gabel führt weiter nach Zainingen, und von dort auf dem bekannten Weg zum Turm,  14 km, 540 m Anstiege.
  • Von Neidlingen, P am südlichen Ortsrand, geht’s mit dem blauen Dreieck der Lindach entlang taleinwärts. Wo der Albvereinsweg das Tal nach links aufwärts verläßt, bleiben wir im Talgrund bis zur Grillhütte. Nach dieser führt ein Feldweg steil aufwärts, dann biegt nach knapp 200 m nach rechts der Fußweg zum Neidlinger Wasserfall ab. Gleich nach Eintritt in den Wald ist der schmale Wasserstrahl zu sehen, der wie aus der Mündung einer Teekanne herabstürzt. Sind wir entlang des Wasserfalles nach oben zu einem Forstweg gekommen, gehen wir noch ein paar Meter bis zur Quelle der Lindach, die aus einem Felsspalt hervorbricht. Dann zunächst ein paar Meter nach links und abwärts, bis steil aufwärts der Fußweg zur Ruine Reußenstein hinaufführt. Nach Besichtigung der Ruine ein Stück auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (mit Zeichen rotes Dreieck) zum Bahnhöfle. Dort folgen wir dem Weg mit roter Raute nach Süden, gelangen nach Donnstetten, von dort mit der roten Gabel auf den Römerstein, von dort dann mit der gelben Gabel nach Zainingen und auf dem bekannten Weg zum Turm,  15 km, 580 m Anstiege.
  • Von Wiesensteig oder vom P bei der Papiermühle zum Filsursprung, jedoch nicht auf dem Albvereinsweg, sondern entlang der jungen Fils auf deren westlichem Uferstreifen. Vom Filsursprung geht’s auf dem Schwäbischen-Alb-Oberschwaben-Weg das nun wasserlose Hasental aufwärts. Derselbe Weg bringt uns zur Schertelshöhle. Von dieser kommen wir mit der roten Gabel dann nach Donnstetten. Weiter dann wie oben: Römerstein – Zainingen – Turm auf dem Hursch,  16 km, 540 m Anstiege

 

Anmerkung:

Für dieses Turmprojekt hat der Schwäbische Albverein Unterstützung von folgenden Organisationen erfahren:

– gefördert vom PLENUM Baden-Württemberg (Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und UMwelt in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung)

– unterstützt von der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) und Bundesforst

– beworben von „Reiseziel Natur auf der mittleren Schwäbischen Alb“

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