Steinknickleturm bei Wüstenrot-Neuhütten, Kreis Heilbronn

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen
Literatur

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 525 m
Höhe des Turms: 30 m
Öffnungszeiten und Schlüssel: Öffnungszeiten ganzjährig von 10.00 Uhr bis 16.00 UhrSchlüssel zum Turm:

Montag bis Freitag von: 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr und
(ausgenommen Feiertag) 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr bei Fa. Weidner, Naturfreundeweg 4, 71543 Wüstenrot Neuhütten,
Telefon 0 79 45 – 19 12 30.
Ca. 500 Meter Fußweg über den Nordic Walking-Weg.

Dienstag bis Sonntag von: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Gasthaus Sonne Post, Marktplatz 3, 71543 Wüstenrot-Neuhütten,
Telefon 0 79 45 – 1 22 88.
Zu Fuß ca. 10 Minuten (Ortsmitte).

Samstag, Sonntag und Feiertag von: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
im Naturfreundehaus, Naturfreundeweg , Wüstenrot-Neuhütten.
Telefon 0 79 45 – 13 41.
Ca. 300 Meter Fußweg.

Der Schlüssel wird gegen Pfand (min. 20,00 €) und nur an Erwachsene abgegeben und kann nur an der gleichen Stelle, an der er abgeholt wurde, zurückgegeben werden.
Er darf nicht an andere Turmbesucher weitergegeben werden.
Kinder unter 16 Jahren haben nur in Begleitung eines Erwachsenen Zutritt.
Bitte die Türe nach Beendigung des Turmbesuchs abschließen.

Nächste Parkmöglichkeit: In der Ortsmitte von Neuhütten oder beim Naturfreundehaus, zum Turm 200 m
Lage: Karte-Steinknickleturm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 535025 N 5439605
GPS Koordinaten: N 49.10829° E 009.47990°
Erforderliche Wanderkarten: Blatt 8 Schwäbisch Hall – Backnang oder
Freizeitkarte Blatt 518 Schwäbisch-Fränkischer Wald

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Allgemeines

Am Steilabfall des Mainhardter Waldes stand seit 1913 ein Holzturm, der 1935 vom Schwäbischen Albverein übernommen wurde und 1956 abgebrochen werden musste; ein Jahr später war ein neuer, 30 m hoher Turm in Holzbauweise auf Betonsockel fertig gestellt. Eine Feuerstelle und ein Kinderspielplatz wurden am Fuße des Turmes angelegt.

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Aussicht

Die Aussicht geht nach Westen und Norden weit hinaus ins Land, eindrucksvoll ist das tief eingeschnittene Bernbachtal unmittelbar westlich des Turmes. Im Westen liegt zu Füßen des Bergstädtchens Löwenstein der große Breitenauer See. Nach Osten und Süden schweift der Blick über den Mainhardter Wald, nach Südwesten über die Löwensteiner Berge. Auffallend ist im Süden die Hohe Brach mit ihrem Fernmeldeturm und mit 586 m die höchste Erhebung des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Etwas weiter westlich der Juxkopfturm und östlich der Hohen Brach der Hagbergturm mit 585 m nur 1 m niedriger als die höchste Erhebung. An extrem klaren Tagen ist die Mauer der Albberge von Hohenbaldern bis zum Hohenstaufen zu sehen,  ebenso der Odenwald mit dem Katzenbuckel.

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Wanderungen zum und vom Turm:

  • Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
  • Von den folgenden Bahnhöfen –   Achtung! Das Zeichen X bedeutet „Bedarfshaltestelle – vor der Abfahrt des Zuges dem Schaffner melden, im Zug die Haltetaste drücken

 

Vom Bahnhof  Eschenau zwei Möglichkeiten:

1.    Auf dem SAV-Weg mit blauem Strich zur Zigeunerfohrle – mit blauem Punkt beim Alten Schloss zum Weg mit blauem Kreuz – kurzer Abstecher zum ND Hohlenstein (eine Naturbrücke) – mit blauem Punkt unter der B 39 hindurch – östlich am Horkenberg vorbei – beim Chauseehaus dann weiter auf dem Georg-Fahrbach-Weg (= GFW) – zunächst entlang der B 39 – Stollenhof – Hasenhof – Turm, 12 km

2.    Auf dem SAV-Weg mit blauem Strich zum Württembergischen Wein-Wanderweg (Zeichen rote Traube) beim P östlich von Eschenau – ohne Zeichen dem Waldrand, bzw. Berghang entlang zum Kriegshölzle – Hohenacker – Herrenhölzle – Abstieg ins Tal des Bernbaches – immer im Tal bleiben – wo von rechts und links Quellbäche des Bernbaches zusammentreffen, das westliche Tal gehen – später auch weglos durch sehr natürlichen Wald – bis der Weg mit blauem Strich bei der Wasserhöhe 320 das Tal quert – dann steil hinauf zum Turm,  14 km

 

  •  Vom Bahnhof X (Bedarfshaltestelle)  Bretzfeld-Scheppach zunächst ohne Zeichen zum Gehöft Hahnenbusch – Unterheimbach (nur wenig Autoverkehr begegnet man auf den Sträßchen auf dem Höhenrücken, der sich von Hohenacker herabzieht) – unterhalb des Heimberges wird ein kleines Seitentälchen gequert und kommt in Unterheimbach ins Bernbachtal – dann weiter wie oben, 10 km Zugang von den folgenden Bushaltestellen:
    1. Wüstenrot-Neuhütten, Ortsmitte, 600 m zum Turm
    2. Finsterrot – auf dem SAV-Weg mit rotem Strich vorbei am Neuen See (Badesee) – Lauxenhof – Neuhütten, 4 km
    3.  Brettach (Busverkehr nur Mo – Fr) – Bergstädtchen und Burg Maienfels (sehr malerisch) – Schweizerhof – nördlich an Neuhütten vorbei zum Turm, 5 km

 

Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald von Paul Strähle, Theiss Verlag, 4. überarbeitete Auflage 2006, 327 Seiten, interessante Aufsätze zu Natur, Geologie, Geschichte und Vorgeschichte, zu Glashütten, Mühlen, zur Flößerei, mit 65 Wandervorschlägen, zahlreichen farbigen Abbildungen.
  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Hans Mattern, Jürgen Schedler und Manfred Steinmetz „Bahnausflüge zwischen Neckar und Tauber“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2000, mit 40 Wanderungen, Stadtbesichtigungen im Umkreis von 80 km um Stuttgart, Ausgangs- und Endpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, farbige Fotos, Kartenskizzen, 249 Seiten, ISBN 3-8062-1537-5.
  • Dieter Buck „Ausflugsziel Schwäbisch-Fränkischer Wald“, Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2007, 22 Wanderungen und Radtouren, zahlreiche Infos, zahlreiche farbige Abb. Wegeskizzen, 167 Seiten, ISBN 3-87407-648-2.
  • Brunhilde Bross-Burkhardt „Hohenlohe – Der Reiseführer“, Swiridoff Verlag, 2. Aufl. 2005, Reiseführer zu Städten, Residenzen, Burgen und Klöstern, Hinweise zu Geologie, Geschichte und Kultur; ausführl. Infoteil, zahlreiche kleine farbige Abb. 192 Seiten, ISBN 389929-019-4.
  • Claudia Gollor-Knüdeler „Der Schwäbisch-Fränkische Wald“, Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2002, Bildband mit Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 3-87407-535-4.
  • Carlheinz Gräter + Jörg Lusin „Schlösser in Hohenlohe“ Silberburg Verlag, 1. Auflage 2005, besprochen werden 24 Schlösser mit ihrer Geschichte, zugehörigen Geschichten und ihrer Architektur, 95 teils ganzseitige Abb. mehrere s/w Zeichnungen, 167 Seiten, ISBN-10: 3-87407-685-7.

 

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