Schwarzer-Grat-Turm bei Isny im Allgäu, Kreis Ravensburg

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen
Literatur

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 1118 m
Höhe des Turms: 28,5 m
Öffnungszeiten: Der Turm ist ständig geöffnet, die Turmstube mit Kiosk nur von 1. Mai bis 1. November, und nur So + F (Wienerle, Kaffee + Kuchen, Getränke), bei schlechter Witterung bleibt die Turmstube geschlossen.
Nächste Parkmöglichkeit:
  •  von Bolsternang 3 km
  • von oberhalb des Eschacher Weihers 4 km
  • von Wengen kann auf einer Mautstraße (€ 3,00) bis zur Wenger Egg Alpe gefahren werden; von dort noch ca. 20 Minuten zum Turm
Lage: Karte-SchwarzerGrat
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 584123 N 5282447
GPS Koordinaten: N 47.68993° E 010.12103°
Erforderliche Wanderkarte: TK 35 : Blatt 36 Wangen im Allgäu   oder
TK 50 : Freizeitkarte Blatt 530 Wangen im Allgäu

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Allgemeines

Der Schwäbische Albverein hatte bereits 1906 auf dem höchsten Punkt seines Wandergebietes – und des Königreichs Württemberg – einen Holzturm errichtet, der aber von den umstehenden Bäumen im Laufe der Jahre „überwachsen“ wurde. So kam es, dass im Jahr 1971 ein neuer, höherer Turm mit auskragender Plattform, ebenfalls wieder eine Holzkonstruktion, errichtet wurde.

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Aussicht

Zwischen dem Schwarzen Grat im bewaldeten Höhenrücken der Adelegg und den Felsbergen des Allgäus haben sich in den letzten 20 Millionen Jahren sieben Bergrippen in der Art von Tischtuchfalten in grünen Wellen aufgeworfen. Dahinter stehen im Süden der Hohe Ifen und der Widderstein, an die nach Osten die Hauptgipfel der Allgäuer Alpen anschließen: Mädelegabel, Großer Krottenkopf und Hochvogel. Es folgen Wetterstein mit Zugspitze, Karwendel, Ammergauer Alpen und bei guter Sicht noch einige Gipfel der Bayerischen Voralpen. Nach Westen schließen sich an den Hohen Ifen die Berge des Bregenzer Waldes mit Zitterklapfen und Damülser Horn an, jenseits des Rheintales der Alpstein mit dem Säntis. Bei sehr klarem Wetter sind hinter den Kalkbergen die Dreitausender der Stubaier und Ötztaler Alpen und der Silvretta zu sehen, im Westen die Glarner Alpen. Nach Norden und Nordosten erstrecken sich die dunklen Waldhöhen der Adelegg; im Osten sind Teile und Vororte der Stadt Kempten zu erkennen.

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Wanderungen zum und vom Turm:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Die beiden nächst gelegenen Bahnhöfe Leutkirch und Kempten sind jeweils 20 km entfernt. Leider führen beide Strecken in den ersten Kilometern auf Asphalt durch Wohngebiete oder kaum interessante Landschaft.

Lohnender sind die Anstiege von Bushaltestellen westlich und südlich der Adelegg:

  • Rimpach (704 m) auf dem SAV-Weg mit rotem Punkt bis Herrenberg, ab dort auf dem Schwarzwald–Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg (= HW 5) zum Turm, 13 km, Anstieg 414 m.
  • Rohrdorf (718 m) auf dem SAV-Weg mit rotem Punkt bis Herrenberg, ab dort auf dem Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg zum Turm, 12 km, Anstieg 404 m.
  • Von Isny (709 m) über Kleinhaslach – Rotenbach – Dürrenbach – bis in die Nähe von Herrenberg, dann auf dem HW 5 zum Turm, 12 km, Anstieg 409 m.
  • Von Großholzleute (723 m) auf dem Heuberg–Allgäu-Weg (= HW 9) zum Turm, 6 km, Anstieg 395 m.
  • Von Bolsternang (774 m) auf dem SAV-Weg mit rotem Strich zum Turm, 3 km, Anstieg 344 m.
  • Von Wengen (798 m) auf dem SAV-Weg mit rotem Punkt 5 km, Anstieg 320 m.
  • Von Schwarzerd (900 m) am Eschacher Weiher vorbei auf dem SAV-Weg mit rotem Punkt, 10 km, Anstieg 218 m.
  • Von Eisenbach (826 m) im Eschachtal (oder Kreuzthal), 4 km, Anstieg 292 m.

 

Radwanderungen

Für Radfahrer bietet das große Waldgebiet der Adelegg mit dem Buchenberger, Kürnacher und Hohentanner Wald zahlreiche gute Forstwege, die mit dem Rad befahren werden dürfen.

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Gerhard Samhammer „Südöstliches Oberschwaben – Westallgäu“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 1983, mit 72 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, Federzeichnungen, Stadtpläne. Das beschriebene Gebiet wird etwa wie folgt umgrenzt: Ingoldingen – Bad Waldsee – Wangen im Allgäu – Oberstaufen – Immenstadt – Kempter Wald – Grönenbach – Memmingen – Steinhausen a. d. Rottum, 231 Seiten, ISBN 3-8062-0340-7.

 

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