Roßbergturm bei Reutlingen-Gönningen, Kreis Reutlingen

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen und Literatur

Rossbergturm

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 869 m
Höhe des Turms: 28 m
Pächter: Michael Sadowski
Roßberghaus
72770 Reutlingen-Gönningen
Anmeldungen unter  0 70 72 / 70 07
Öffnungszeiten: Ganzjährig,  Ruhetag Montag und Dienstag
Nächste Parkmöglichkeit: An Werktagen direkt vor dem Turm, an Sonn- und Feiertage auf dem Roßfeld unterhalb des Turmes, 30 bis 45 Minuten Aufstieg.
Lage: Karte-Rossbergturm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 510286 N 5362744
GPS Koordinaten: N 48.41776° E 009.13902°
Erforderliche Wanderkarten: TK 35: Blatt Landkreis Tübingen
TK 50: Freizeitkarten Blatt 523 Tübingen – Reutlingen

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Allgemeines

Turm und Wanderheim wurden 1913 zum 25jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereins auf der damals noch ziemlich waldfreien Kuppe des Roßberges erbaut. Der Turm ist in das Wanderheim integriert. Die ersten Zimmer befanden sich alle im Turm – in jedem Stockwerk eines. Als Beispiel der Leistungsfähigkeit des Schwäbischen Albvereins und seiner Fortschrittlichkeit wurden Turm und Wanderheim in der neuartigen und damals modernsten Gußbetontechnik errichtet. Kies, Sand und Zement wurden noch von Hand gemischt und gestampft. Die Mängel dieser Pionierleistung beschäftigen noch heute die Bausachverständigen des Vereins. Die Erweiterungen der 30er und 60er Jahre fügen sich dem Gesamtbild gut ein.

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Aussicht

Der Roßberg bildet mit dem Roßfeld die am weitesten vorgeschobene Bergflanke der Alb Demgemäß geht der Blick auf den Albtrauf in zwei Richtungen: Nach Nordosten zunächst zum Pfullinger Berg mit Gielsberg, dann, zu Wanne und Schönberg, weiter zum Urselberg und schließlich bis zu Achalm, Teck und ganz in der Ferne zum Hohenstaufen. Nach Südwesten zu liegt der Filsenberg mit dem aufgesetzten Meisenbühl in nächster Nachbarschaft, darüber der vorgelagerte Farrenberg, links davon der Hirschkopf mit seinem gewaltigen Erdrutsch, dann der Dreifürstenstein – anschließend noch Hohenzollern mit Raichberg – und als letzte Bergkulisse Lochenhörnle, und -stein, sowie Schafberg und Plettenberg. Beeindruckend sind die weiten Ausblicke ins Albvorland, Zu Füßen des Berges liegen im Nordosten Reutlingen und Pfullingen, im Norden Tübingen mit den Trabantensiedlungen auf der Waldhäuser Höhe, und im Westen Mössingen. Im Süden schwingt sich auf einer Woge des welligen Hochlandes Steinhilben scheinbar bis an die Wolken hinauf. Bei guter Sicht ist in der Ferne ein großes Stück der Alpenkette zu sehen. Häufig sind phantastische Abend- und Morgenstimmungen zu erleben. Auch bei Nacht ist der Blick auf das Lichtermeer ein Erlebnis.

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Wanderungen zum und vom Turm,
Radwanderungen und
Literaturempfehlungen:

Siehe unter Wanderheim Roßberghaus

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