Lupfenturm bei Talheim, Kreis Tuttlingen

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen
Literatur

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 977 m
Höhe des Turms: 22,5 m
Öffnungszeiten: ständig geöffnet
Nächste Parkmöglichkeit: Am westlichen Bergfuß, Zufahrt von Talheim aus.
Lage: Karte-Lupfenturm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 475500 N 5318982
GPS Koordinaten: N 48.02366° E 008.67142°
Erforderliche Wanderkarten: TK 35: WSB Schwarzwald-Baar oder
TK 50: Freizeitkarte Blatt 507 Villingen-Schwenningen

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Allgemeines

Den steilen Bergkegel des Lupfens (genau genommen ein langgestreckter Bergrücken) – des „Wächters der Baar“ – erwählten sich im Hochmittelalter die Herren von Lupfen als Burgsitz; das zugehörige Burgdorf war Talheim. Vor 1911 stand hier ein 18 m hohes Rundholzgerippe, das dann durch die verschalte Holzkonstruktion des heutigen Turmes ersetzt wurde. Im Jahr 1979 wurde der Turm dann gründlich renoviert. Auf der Aussichtsplattform wurden Richtungsweiser angebracht..

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Aussicht

Obwohl der Zeugenberg 2 km vor dem Albtrauf liegt, erlaubt es seine große Höhe, über die Albtafel hinweg zu sehen. Nach Osten erfolgt Taleinschnitt auf Taleinschnitt: Elta, Faulenbach, Ursental, Lipbach und Bära. In nächster Nähe steht der Kegel des Hohenkarpfen, im Norden am Albtrauf der Lemberg, dahinter der Plettenberg mit dem Fernmeldeturm. Nach Süden blickt man über die Baar-Alb hinweg zum Hegau und in die Schweiz. Im Westen und Südwesten liegt die flache Hochmulde der Baar mit ihrem Hauptort Donaueschingen, dahinter die höchsten Berge des Schwarzwaldes: Herzogenhorn, Feldberg und First.

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Wanderungen zum und vom Turm:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

  • Vom Bahnhof Spaichingen-Mitte X (X = Bedarfshalt, Halt auf Verlangen! Am Bahnsteig bemerkbar machen, im Fahrzeug Haltewunschtaste drücken) auf dem Wanderweg Baden-Württemberg (= HW 3 mit grünem Baum) hinauf nach Hausen ob Verena auf den außerordentlich malerischen kleinen Bergkegel des Hohenkarpfens, hinab ins Tal der Elta, hinauf zum kleinen Höhenrücken der Filder, hinab ins Tal des Schönbaches und wieder hinauf an den Ostfuß des Lupfens. Dieser wird seiner ganzen Länge nach überschritten. Am westlichen Ende des schmalen Bergplateaus sind wenige kümmerliche Reste der einst stolzen Burg zu sehen, auch der Turm wurde hier errichtet, 12 km.
  • Von den Bahnhöfen Rietheim, Weilheim X, Wurmlingen-Nord und Wurmlingen-Mitte X (X = Bedarfshalt) auf unterschiedlichen Wegen über den bewaldeten Höhenrücken zwischen Elta und Faulenbach, Entfernungen zwischen 10,5 km (Weilheim) und 12 km (Rietheim und Wurmlingen-Mitte).
    Die jeweilige Route ist bei richtiger Handhabung der Karte leicht zu finden.
  • Vom Bahnhof Tuttlingen-Schulen X (X = Bedarfshalt) auf dem Weg mit roter Gabel über das Koppenland und die Buchhalde zur Ruine Konzenberg. Von der einst stattlichen Burg steht nur noch ein gewaltiger Bergfried, schöne Aussicht zum Hohenkarpfen. Ab dem Straßensattel und Überweg über die B 523 auf dem Weg mit blauem Dreieck zum schön gelegenen Grillplatz auf dem Oberen Berg – Abstieg zum Straßensattel beim TP 807 – auf der Heerstraße weiter mit blauem Dreieck zum Wanderweg Baden-Württemberg (= HW 3 mit grünem Baum) und zum Turm, 16 km.

 

Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 2012, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Bodenkunde, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 496 Seiten, ISBN 3-8062-2726-0.
  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Walter Jauch und Fritz Schray „Oberer Neckar, Baar und Baaralb“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 1999, mit 65 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche farbige Abb. 275 Seiten, ISBN 3-8062-1459-X.

 

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