Bürgerturm Neuenstein, Hohenlohekreis

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen
Literatur

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 295 m
Höhe des Turms: 26 m
Öffnungszeiten: Nur für Gruppen bei Voranmeldung an Martin Schey, Lindenstr. 15, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/3221
Nächste Parkmöglichkeit: Am Stadtrand
Nächster Bahnhof: Neuenstein, ca. 300 m vom Turm
Lage: Karte-BuergerturmNeuenstein
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 542394 N 5450469
GPS Koordinaten: N 49.20555° E 009.58201°
Erforderliche Wanderkarte: Blatt 4 Öhringen – Künzelsau  oder
Freizeitkarte Blatt 518 Schwäbisch-Fränkischer Wald

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Allgemeines

Der Neuensteiner Bürgerturm war früher ein wichtiger Bestandteil der Stadtbefestigung, schirmte er doch das mittelalterliche Städtchen zusammen mit der Stadtmauer gegen den Höhenzug im Osten ab, während im Südwesten die sumpfigen Niederungen des Epbaches und eine Wasserburg ausreichend Schutz gewährten.  Die Wasserburg wurde im 16. Jhdt. zu einem prächtigen Renaissanceschloss erweitert oder umgebaut und nach 1900 von Grund auf renoviert. Durch eine Schenkung des Fürsten von Hohenlohe kam der Turm in den Besitz des Schwäbischen Albvereins und konnte mit neuem Leben erfüllt werden. Die Ortsgruppe Neuenstein hat ihn in mühevollem Einsatz zu einem wahren Schmuckstück umgestaltet und betreibt darin an den Wochenenden eine Vesperwirtschaft, deren reger Besuch – verbunden mit einer Wanderung im schönen Hohenloher Land und einer Schloss- und Stadtführung – der schönste Lohn für die Mühe der Ortsgruppe ist.

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Aussicht

Obwohl der Bürgerturm kein Aussichts-, sondern ein Wehrturm ist, bzw. war, ist die Aussicht von seinem obersten Stockwerk ausgezeichnet. Vor Zeiten sollten die Turmwächter weit hinaus ins Land sehen können. Unmittelbar vom Fuße des Turmes weg breitet sich die vollkommen erhaltene mittelalterliche Dachlandschaft des ehemaligen Residenzstädtchens aus. Die Randhöhen des Epbaches sind auf zwei, drei km zu überschauen, und von Südosten bis Südwesten zieht sich die Keuperstufe der Waldenburger Berge und des Mainhardter Waldes, die hier – wie sonst nirgends – bis zu 200 m das Vorland überragt. Eindrucksvoll das Bergstädtchen Waldenburg mit Residenzschloß und die Bergnasen von Theresienberg und Eichberg; im Westen der leicht abfallende Höhenzug der Buchhorner Berghalbinsel.

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Wanderungen zum und vom Turm:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

  • Vom Bahnhof Öhringen – auf dem Württembergischen Wein-Wanderweg (mit Zeichen rote Traube) über Michelbach hinauf zum Pfaffenberg und auf dem Württembergischen Wein-Wanderweg über Eschelbach nach Neuenstein, 14 km
  • Vom Bahnhof Waldenburg – auf dem SAV-Weg mit blauem Kreuz (oder Punkt) hinauf zum alten Bergstädtchen Waldenburg mit Residenzschloß, und auf dem Frankenweg (= HW 8) über Eschelbach hinab nach Neuenstein, 11 km
  • Vom Bahnhof Schwäbisch Hall – mit Zeichen rotes Kreuz vorbei an der Breiten Eiche, nach ca. 1 km dann mit blauem Strich auf die Höhe der Waldenburger Berge, dort angelangt immer mit blauem Punkt entlang der Hangkante oder auf dem Kamm der Waldenburger Berge nach Nordwesten  zum Goldbachsee, über den Buchberg und in einem letzten Anstieg hinauf nach Waldenburg; von dort auf dem Frankenweg nach Neuenstein, 22 km

 

Radwanderungen

  • Öhringen (ehemaliges hohenlohisches Residenzstädtchen mit Schloß und schöner Altstadt) – Ohrntal – Ohrnberg – Pfahlbach – Zweiflingen – Tiefensall – Mainhardtsall – bei Langensall das Sall-Tal verlassen und über Löschenhirschbach nach Neuenstein, 34 km
  • Alte Städtchen und ein Kloster im Jagsttal: Öhringen – Ohrntal – Ohrnberg – über den Kocher und auf Forstwegen durch den Harthäuser Wald nach Widdern – Jagsthausen (mit Schloß der Freiherren von Berlichingen) – Berlichingen – ehemaliges Kloster Schöntal (großartige barocke Klosteranlage) – über den Neuhof zur Hohen Straße – über den Muthof nach Neu-Wülflingen und zum altertümlichen Städtchen Forchtenberg – Schwarzenweiler – Wohlmuthausen – Mainhardtsall – Neuenstein, ca. 60 km
  • Durch zwei Täler mit Wald und Reben im Schwäbisch-Fränkischen Wald: Zum Bahnhof Waldenburg – hinauf nach Waldenburg – hinab nach Ziegelhütte – das lange Tal der Bibers nach Süden – zum ehemaligen Frauenkloster Gnadental – vor Baierbach hinauf nach Witzmannsweiler – Blindheim – nach ca. 500 m hinab ins oberste Ohrntal – talabwärts bis Oberhöfen – auf der K  2358 nach Michelbach, auf der K 2355 über Obersöllbach nach Eschelbach – Neuenstein, ca. 38 km
  • Nach Schwäbisch Hall: Neuenstein – Waldenburg – Gnadental – Michelfeld – zum Bahnhof Schwäbisch Hall auf dem Radweg – (für Schwäbisch Hall und die  Comburg sollte man sich einen Tag Zeit lassen) dann auf dem Radweg kocherabwärts – Untermünkheim – Geislingen – Braunsbach – Döttingen – Kupferzell – auf dem Radweg über Belzhag – Hohebuch – Bahnh.Waldenburg nach Neuenstein, ca. 60 km

 

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Hans Mattern, Jürgen Schedler und Manfred Steinmetz „Bahnausflüge zwischen Neckar und Tauber“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2000, mit 40 Wanderungen, Stadtbesichtigungen im Umkreis von 80 km um Stuttgart, Ausgangs- und Endpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, farbige Fotos, Kartenskizzen, 249 Seiten,  ISBN 3-8062-1537-5.
  • Brunhilde Bross-Burkhardt „Hohenlohe – Der Reiseführer“, Swiridoff Verlag, 2. Aufl. 2005, Reiseführer zu Städten, Residenzen, Burgen und Klöstern, Hinweise zu Geologie, Geschichte und Kultur; ausführl. Infoteil, zahlreiche kleine farbige Abb. 192 Seiten, ISBN 389929-019-4.
  • Dieter Buck „Ausflugsziel Schwäbisch-Fränkischer Wald“, Silberburg Verlag, 2. Aufl. 2007, 22 Wanderungen und Radtouren, zahlreiche Infos, zahlreiche farbige Abb. Wegeskizzen, 167 Seiten, ISBN 3-87407-648-2.
  • Hans Mattern „Das untere Jagsttal – Von Dörzbach bis zur Mündung“, Baier Verlag, 1. Aufl. 2005, gründlliche und einfühlsame Beschreibung der Landschaft, Geologie, Pflanzen und ihrer Standorte; Hinweise zur Fauna, insbesondere der Insekten, Vögel und Fische. Geschichte und Erscheinungsbild der Orte im Jagsttal und in den Nebentälern werden vorgestellt, zahlreiche farbige Abb., 222 Seiten,
    ISBN 3-929233-27-4.
  • Carlheinz Gräter + Jörg Lusin „Schlösser in Hohenlohe“ Silberburg Verlag, 1. Auflage 2005, besprochen werden 24 Schlösser mit ihrer Geschichte, zugehörigen Geschichten und ihrer Architektur, 95 teils ganzseitige Abb. mehrere s/w Zeichnungen, 167 Seiten, ISBN-10: 3-87407-685-7.

 

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