Burgbergturm bei Frankenhardt-Oberspeltach, Kreis Schwäbisch Hall

Daten und Fakten
Allgemeines
Aussicht
Wanderungen
Literatur

 

Daten und Fakten

Höhe über NN: 534 m
Höhe des Turms: 30 m
Öffnungszeiten: Turm und Gaststätte So/F geöffnet.Wenn die Gaststätte geschlossen ist, kann an folgenden Stellen der Turmschlüssel entliehen und die Gebühr bezahlt werden:

  • Crailsheim Zentrum: Hotel Post-Faber, Am Marktplatz, Tel. 07951 / 9650
  • Altenmünster: Hermann Berger, Weickstr. 4, Tel. 07951 / 21002
  • Onolzheim: Fritz Stephan, Kleinteilstr. 11, Tel. 07951 / 23629
  • Gründelhardt: Walter Kolb (Turmwart), Stettener Str. 2, Tel. 07959 / 2101
  • Oberspeltach: Willi Setzer, Hauptstr. 28, Tel. 07959 / 492
  • Maulach: Hedwig Dietz, beim Bahnhof, Tel. 07951 / 23207
  • Eckartshausen: Ilse Bühler, Sommerberg 28, Tel. 07904 / 204

 

Nach Gebrauch kann der Schlüssel am Einwurfschlitz der Turmtür zurückgegeben werden.

Nächste Parkmöglichkeit: P bei Frankenhardt-Oberspeltach, 500 m zum Turm
Lage: Karte-Burgbergturm
Geobasisdaten © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, www.lgl-bw.de, Az.:2854.5-SAV, 2011
Anmerkung: Anklicken der Karte erzeugt vergrößerte Darstellung.
UTM Koordinaten: 32N E 571233 N 5441347
GPS Koordinaten: N 49.12083° E 009.97626°
Erforderliche Wanderkarten: Blatt 9 Crailsheim – Gaildorf oder
Freizeitkarte Blatt 519 Crailsheim

 

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Allgemeines

Der Burgberg ist eine alles überragende Landmarke am Abfall der Keuperberge gegen die Hohenloher Ebene  und war seit der Mittleren Steinzeit besiedelt. Eine keltische Wehranlage auf dem eingeebneten Gipfelplateau mußte später einer Kapelle weichen, zu der sich nach und nach Wohngebäude gesellten. Der Schwäbische Albverein errichtete1961 den Aussichtsturm, eine verschalte Holzkonstruktion auf Werksteinsockel.1976 wurde die an den Turm angebaute Gaststätte in Betrieb genommen. Kinderspielplatz und offene Feuerstelle sind vorhanden.

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Aussicht

Nach Westen und Norden blickt man auf die Haller und Hohenloher Ebene mit den Taleinschnitten von Bühler, Schmerach und Kocher, besonders schön die Kocherschlinge um den Neuberg bei Gelbingen. Im Westen schaut der Turm auf dem Einkorn über die Wälder der Limpurger Berge; dahinter der lange Höhenzug der Waldenburger Berge mit dem namengebenden Städtchen. Im Osten ziehen sich die Windungen des Jagsttales weit nach Norden. Auf einer Bergzunge sind Stadt und Schloss Kirchberg auszumachen. Begrenzt wird hier der Blick von den Frankenhöhen, der Crailsheimer Hart und ganz in der Ferne vom Hesselberg. Im Süden hat die kleine Speltach mit ihren Nebenbächen das Keuperbergland großräumig ausgeräumt. In der Ferne zieht sich der Steilabfall der Schwäbischen Alb vom Ipf über Rosenstein, Stuifen und Hohenstaufen bis zur Teck.

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Wanderungen zum und vom Turm:

Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

  • Der Weg von den nächsten Bahnhöfen, Ilshofen (im Stadtteil Eckartshausen) und Crailsheim beträgt jeweils 9 km.
  • Von Eckartshausen an geht der SAV-Weg mit blauem Strich , abgesehen vom ersten km, ständig durch schönen Wald, dagegen müssen vom Bahnhof Crailsheim aus zunächst 1,5 km auf Asphalt gegangen werden. Dafür wird ein aussichtsreicher Hügel beim Schützenhaus erreicht. Die gesamte Strecke verläuft auf dem Main-Donau-Bodensee-Weg (= HW 4) und führt nach den ersten km ebenfalls durch schönen Wald

 

Weitere Möglichkeiten, von Bushaltestellen aus den Turm anzuwandern:

  • Von Vellberg auf dem SAV-Weg mit rotem Kreuz nach Talheim – durch das Heiligenholz – durch das idyllische Tal des Lanzenbaches und in direktem Anstieg zum Turm, 11 km
  • Von Frankenhardt-Gründelhardt auf dem Main-Donau-Bodensee-Weg (= HW 4) über Banzenweiler und Oberspeltach durch eine leicht hügelige, liebliche Landschaft zum Turm,  6 km

 

Radwanderungen

Die verkehrsarme, leicht hügelige Landschaft der Keuperwälder, dazu einige kaum befahrene Waldtäler erlauben dem Radwanderer viele Streckenkombinationen. Lohnende Ziele sind Crailsheim, Ruine Leofels, Schloss Morstein, Kirchberg und Langenburg (diese alle im Jagsttal), Vellberg, Obersontheim, die Tannenburg (diese drei im Bühlertal), der Hohenberg mit seiner Jakobskirche, die einstige geistliche Residenzstadt Ellwangen, in größerer Entfernung vor allem Dinkelsbühl. An Tälern sind hervorzuheben: Vor allem das Jagsttal, wobei die Talstrecke zwischen Crailsheim und Lobenhausen keine Wege aufweist. In den Ellwanger Bergen gewähren das Bühlertal (auch hier sind Talabschnitte unbefahrbar) und das Tal der Adelmannsfelder Rot (zwischen Röhmen und Vorderwald keine Wege) genussreiche Fahrten; kleinere Seitentäler können mit einbezogen werden.

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Literatur:

  • Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Hans Mattern, Jürgen Schedler und Manfred Steinmetz „Bahnausflüge zwischen Neckar und Tauber“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2000, mit 40 Wanderungen, Stadtbesichtigungen im Umkreis von 80 km um Stuttgart, Ausgangs- und Endpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, farbige Fotos, Kartenskizzen, 249 Seiten, ISBN 3-8062-1537-5.
  • Aus der Reihe „Natur – Heimat –Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Klaus Seidel „Östlicher Schwäbisch-Fränkischer Wald“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2001, mit 60 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche farbige Abb., 350 Seiten, ISBN 3-8062-1637-1.
  • Carlheinz Gräter + Jörg Lusin „Schlösser in Hohenlohe“ Silberburg Verlag, 1. Auflage 2005, besprochen werden 24 Schlösser mit ihrer Geschichte, zugehörigen Geschichten und ihrer Architektur, 95 teils ganzseitige Abb. mehrere s/w Zeichnungen, 167 Seiten, ISBN-10: 3-87407-685-7.
  • Brunhilde Bross-Burkhardt „Hohenlohe – Der Reiseführer“, Swiridoff Verlag, 2. Aufl. 2005, Reiseführer zu Städten, Residenzen, Burgen und Klöstern, Hinweise zu Geologie, Geschichte und Kultur; ausführl. Infoteil, zahlreiche kleine farbige Abb. 192 Seiten, ISBN 389929-019-4.
  • Claudia Gollor-Knüdeler „Der Schwäbisch-Fränkische Wald“, Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2002, Bildband mit Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 3-87407-535-4.

 

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